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wenn wir dann bereit sind…

…das vermeintlich Schlechte/Böse… zu LIEBEN (mitzufühlen und zu verstehen) 😍

Da dieses Video nach 3 Jahren nun der YouTube-Zensur zum Opfer fiel…
poste ich es eben hier sowie auf Odysee

Hier die englische Version:
Please call me by my true names

Als ich plötzlich den (für mich bis dahin natürlich) bösen Hitler tief fühlen und verstehen (lieben) durfte – und somit mich selbst und meine Mitmenschen.
Dieser Moment veränderte mein gesamtes (Bewusst)Sein und seither ist mein L(i)eben ein einziges angst- und zornfreies WUNDERn 🥰

Im Frühjahr 2009, mit meiner Familie wieder einmal bei meinen Eltern auf Deutschland-Besuch, treffe ich „zu-fällig“ Fritz (meinen Freund und Leiter unserer ehemaligen „Bibeltraining“-Gruppe) vor seinem Haus.
Wie auch diesmal so spüre ich immer wenn wir uns begegnen seine Scham/Schuld, weil er mir 1980 (als ich 16 war) klar gemacht hatte, dass mir allmählich Motorräder wichtiger würden als Jesus (von den Mädchen wusste oder sprach er nicht) und es der Auslöser war, dass ich mich für den vermeintlichen Weg ohne (deren) Gott entschieden hatte, da eh viele Dinge in der Bibel und viele (Schein)Heilige in meinem Herzen kein Echo fanden. (2025 fällt mir Uelis passendes Gedicht zu). Mit meinem heutigen Bewusstsein ist ein allmächtiger und -liebender Gott der gegen einen Teufel kämpfen sowie uns richte(r)n muss und gleichzeitig angebetet und verehrt werden will weder verstandlich noch herzlich möglich – und auch damals waren vermutlich schon gewisse Zweifel da.
Jetzt als Fritz mir mit liebem, mitleidigem Blick gegenüberstehend das erste Mal gesteht, dass er sich immer noch dafür schäme mich damals zu einer Entscheidung gedrängt zu haben, kann ich ihm endlich erklären, dass der seit damals vermeintlich atheistische Frank durch sein danach ver-rückt erfahrungsreiches, weil nun kirchregelloses Leben mehr und mehr durch eigene Erfahrung verstehen durfte, dass es Himmel und Hölle, gut und böse sowie Angst und Verurteilung nur in unserem Denken gibt, weil Liebe (Mitgefühl und Verständnis) die einzige existierende (Schöpfer-)Kraft sein kann.
Und dann sage ich zu ihm plötzlich: „Wer sagt denn, dass es schlecht oder böse wirklich gibt – was wenn wir nur unsere menschliche Not und göttliche Gnade dahinter nicht verstehen wollen oder können?
Lieben wir nicht immer da hin, von wo wir (zumeist bedingungsvoll statt -los) geliebt werden – und verweigern wir Liebe nicht genau da, wo sie mangelt oder gar fehlt – so wie man sie uns genau da verweigert wo sie uns am meisten fehlt – wo wir aus Angst und Not vermeintlich schlecht oder böse agieren?
Warum lieben wir Mutter Theresa und hassen Adolf Hitler – bräuchte nicht gerade er unsere Liebe, unser Mitgefühl und Verständnis?“
Jetzt beginnt es mich fast zu drehen – was sage ich da?!? 🙃
Fritz ist schockiert und ich verwundert über meine Worte!
Aber innerlich werde ich von einer Wärme den Körper hoch und runter gestreichelt, wie ich es noch nie erlebt habe – wie nicht von dieser Welt!
Wie ferngesteuert gestehe ich dem nun mit weit offenen Mund fassungslos-verängstigt wirkenden Fritz, dass ich diesen Mitmenschen, den ich bisher als Monster natürlich zutiefst verachtet/gehasst habe, jetzt unbedingt treffen und liebevollst umarmen wolle. 😘
Welche Gnade diese tiefe Einsicht des wirklichen Liebens mir in diesem Moment widerfuhr, durfte ich erst ein Jahr später, nach meinem WUNDERnvollen Motorradunfall, in einem Buch wirklich verstehen – „zu-fällig“ zwei Seiten nachdem ich plötzlich an dieses, mein BewusstSEIN veränderndes, Gespräch mit dem lieben, zutiefst gläubigen Fritz zurückdenken musste.
(12 Jahre später lässt mir das Leben diesen Podcast über Hitlers psychische Störung aus wissenschaftlicher Sicht zufallen, nachdem es mich bis dahin wundernvollst praktisch zum Verstehen unserer Psyche führt)

Hier nun (wie auch in den obigen YouTube-Videos) noch eine unglaublich liebevolle Denk- und Fühlweise, die ich absolut verstehen und nachvollziehen kann, da ich (seit gedanklich ver-rückt) mehr und mehr auch so denken und l(i)eben darf – und dies, LebenSeiDank, für UNS ALLE gilt, wenn wir bereit sind das vermeintlich Schlechte/Böse zu LIEBEN (mitzufühlen und zu verstehen). 😍

„…In der ganzen Zeit wurden die Gefangenen gefoltert.
Es gibt sowjetische, japanische und chinesische Foltermethoden – und in dem Lager wurden alle drei zu einer extrem grausamen Art von Folter kombiniert.
Als er das Lager verließ, hatten nur zwanzig Menschen überlebt. 😱
Wie er berichtete, hatte er in den achtzehn Jahren seiner Haft einige wirkliche Gefahren überstanden.
Ich dachte natürlich, dass er in Lebensgefahr war.
Er sagte jedoch, er sei in Gefahr gewesen … sein Mitgefühl für die chinesischen Wärter zu verlieren. 😘
Jemand rang hörbar nach Luft, als wir diese erstaunliche Auskunft bekamen, dass die größte Gefahr für den Mann war, sein Mitgefühl, sein Herz, seine Menschlichkeit zu verlieren…“ 😍
aus „DAS BUCH DER FREUDE“ von Dalai Lama und Desmond Tutu 💜
´hab es als PDF-Buch falls Du daran interessiert bist 🥰

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Erfahrungen

Welche (Heil)Kraft tiefes Mitgefühl hat…

…wenn man total in/zuFRIEDEN und Vertrauen ist 😍

Bin gerade am Schneeschippen vor dem Haus als das ältere Ehepaar langsam auf der Straße vorbeigeht. Obwohl sie nur zwei Häuser weiter in unsrem kleinen Inseldorf wohnen, habe ich ihn schon länger nicht mehr draußen gesehen und obwohl er mir ein paar Mal geholfen hat, als ich bis vor ein paar Jahren noch an Gästen in meiner kleinen Individual-Reisefirma Geld verdiente, hinkt er jetzt, nach meinem freudigen Gruß, einfach aber schwermütig weiter, während seine Frau Solveig sich mir zuwendet.
„Wie geht es ihm“, frage ich kurz – „man sieht ihn garnicht mehr draußen, er hat doch eigentlich immer etwas zu werkeln?“
Jetzt kommt sie mir ganz nahe und lässt mich traurig wissen, dass sein offenes Bein nicht heilen wolle und man es vielleicht sogar abnehmen müsse 😰
Das berührt mich so tief, dass ich verspreche ihm ganz viel Energie zu senden.
Sie bedankt sich und geht weiter – vielleicht darf sie mein tiefes Mitgefühl spüren – das mit der Energie sagt ihr anscheinend nicht so viel.

Ein paar Monate später, im Sommer bringe ich ihr ein paar Kilo Dinkelmehl, da sie so gerne und gut bäckt und wir (damals war meine Familie noch bei mir) es immer von Deutschland haben, wo es viel günstiger ist.
Sie lädt mich zum Kaffee ein und ich frage, ihr am Tisch gegenüber sitzend, wie es Bosse denn geht?
Sie guckt verstutzt und fragt, was ich meine?
„Na sein schlimmes Bein“ erwidere ich verwundert!?
Sie überlegt kurz und meint dann eigenartig freudig, dass es auf einmal besser war und als sie wieder beim Arzt gewesen wären, hätte dieser nur total verwundert gemeint es wäre ganz gesund aber erklären könne er es nicht wie das überhaupt und dann so plötzlich sein könne da es ja kurz vor der Amputation stand – es grenze an ein Wunder.
„Weißt Du noch wann das ungefähr war“ frage ich sie jetzt.
Nach etwas überlegen meint sie, „irgendwann im März“.
„Na dann war es ja, nachdem ich begonnen hatte ihm jeden Tag Energie für sein Bein zu senden“ kommt es dankbar aus mir.
Diesen wunderbar freudvollen Glanz ihrer jetzt feuchten Augen werde ich nie vergessen! 😍
Sie kann nichts sagen und nimmt nur meine Hände in die ihren – jetzt haben wir beide Pipi in den Augen 😘
Jetzt darf ich ihr noch erklären, dass es nur die Kraft der Liebe wäre, die in uns allen darauf wartet endlich gelebt zu werden 🥰

Damals war ich selbst verwundert über die (Heil)Kraft der Liebe 😯 da es noch am Anfang meiner langen, WUNDERnvollen Ausbildung des Lebens war:
Ob 2013 bis 2015 im Bauwagen in Deutschland oder 2015 auf Tramptour während 5 Monate durch 9 Länder bis nach Kurdistan oder 2016 auf Radtour während 9 Monaten und durch 6 Länder sowie die Wüste Gobi nach China und mit Xiao weiter in den vermeintlichen Albtraum nach Sri Lanka.
Alles total ungeplant um WUNDERnvollst, totales Vertrauen ins Leben und vollends über unsere Psyche zu lernen, sowie Menschen in Not zu helfen die überall auf mich zu warten schienen.

Sie hatte es wohl voller Freude rumerzählt und man hatte ihr diesen Glauben sicher schnell wieder ausgetrieben 😢
Zufällig erfuhr ich in unserer 27 km entfernten Kreis“stadt“ Arjeplog (2000 Einwohner) von einem Freund, er hätte erfahren, dass man mich für abgefahren/verrückt hält – dort durfte ich Mauri, dem Chef des Supermarktes helfen, für dessen Leiden durch seine zunehmenden Knieprobleme während seiner langen Arbeitszeiten ich tief mitfühlte und die bis heute komplett verschwunden sind nachdem ich auch ihm Energie geschickt hatte.
Auch im Inseldorf hätte ich gerne noch einem einstmals starken/stolzen Bekannten geholfen, mit dem ich (bis heute) tief mitfühle, da er nicht mal mehr richtig gehen und sprechen kann und (für ihn vielleicht das Wichtigste) auch seine Manneskraft gänzlich verloren hat – aber als ich ihm energetische Hilfe anbot, meinte er nur: „Jetzt ist zuerst mal die geplante Operation dran – danach sehen wir weiter.“ Positiv geändert hat sich an seinem Zustand seither nichts und auch mein Angebot scheint vergessen.
Anscheinend muss (für unseren Verstand) Heilung bitter sein und oder weh tun sowie Zeit und Geld kosten um möglich zu sein 😢

Natürlich kann ich verstehen und akzeptieren, dass man mich für verrückt hält und die Geheilten nicht auch dafür gehalten werden möchten – würde mich ohne meine WUNDERnvollen Erfahrungen natürlich auch für verrückt halten – und bin es ja (Leben sei Dank) irgendwie auch, wenn man vom „normalen“ Denken ausgeht und das Wort mit Bindestrich deutet – ver-rückt – also (auch geistig) weiterbewegt 🙃
💜

„Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine zutiefst kranke Gesellschaft zu sein. “ Jiddu Krishnamurti

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Erfahrungen

Wenn es für mich dran ist…

…den Traumjob loszulassen, den du mir zufallen ließt, dann darfst du dich auch um meinen Lebensunterhalt kümmern…

„sagte“ ich zum Leben…, nachdem rund um meinen bisherigen Traumberuf mehr oder weniger alles zusammenzubrechen scheinte – komischerweise genau als ich nach so vielen Jahren das erste Mal Lohn für mich in meiner Individual-Reisefirma erwirtschaften hätte können, da die großen Investitionen endlich alle getätigt waren.

Begonnen hatte es damit, dass sich die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern zunehmend schwieriger gestaltete:

  • Nachdem mein langjähriger Hundeschlitten-Partner und Freund aufgehört hatte Hundeschlittentouren für Touristen anzubieten wollte mir keine vertrauenswürdige Zusammenarbeit mehr zufallen
  • Der Service und die Freude meiner „Sami“-Freunde bei ihren Touri-Aktivitäten ließ in dem Maße nach wie sich der Preis erhöhte
  • In der Interessenvereinigung (wo ich auch Mitglied war und von der ich die Gästehütten mietete) wehte ein frischer Wind, da der neue Vorsitzende glaubte die ekonomischen Probleme lägen an der Zusammenarbeit mit meiner Firma
  • Private Einheimische die ich in die Aktivitäten mit einbezogen hatte konnten gesundheits- oder altersgemäß unsere freudige Zusammenarbeit nicht mehr fortsetzen.
  • Zum Teil Mafiamethoden zwischen den durch die Testfahrer-Charterflüge immer mehr werdenden Touristenfirmen

Dazu kam, dass ich, nach damals 13 Jahren Traumjob rund um die Uhr, allmählich eine leichte Müdigkeit verspürte:

  • Sommer- und Winterreisen von Weihnachten bis Ende September inkl. Einkauf, Organisation und Durchführung
  • Vorbereitung und Durchführung von Diashows, Messen und Märkten von Oktober bis Dezember
  • Instandhaltung der Ausrüstung
  • Reklame und Buchführung

Der Stein kam ins Rollen als ich Anfang 2006 auf einer ungespurten Schneemobiltour vor meinen Gästen herfahrend mit viel Schwung eine Tiefschnee-Steigung bewältigen wollte und schlagartig von einem Felsen gestoppt wurde, der durch Schneeverwehung nicht zu erkennen war. Dabei krachte ich mit dem rechten Knie gegen den Schalthebel.

Trotz der Knieschmerzen nach dem „Crash“ kannte ich das Guiden der Tour fortsetzen, bin mir aber nicht bewusst, dass dies das Ende meines Traumjobs einläutet, den mir das Leben 1993 mit meiner Auswanderung zufallen lies.

Von da an habe ich bei den Touren mit Schmerzen im Knie zu kämpfen – das mir, Leben sei Dank, trotz meines alten Kreuzbandschadens, von 1990 beim Seitenwagen-Motocross, bisher keine Schwierigkeiten machte.

So bitte ich im Mai 2006 um eine medizinische Untersuchung, bekomme aber erst im Oktober im Krankenhaus in Piteå einen Orthopädentermin.
Leben sei Dank bekomme ich noch die Idee nachzufragen, ob es nicht sinnvoll wäre während der langen Wartezeit doch schon mal Kernspinn-/Röntgenaufnahmen zu machen…

Am linken Knie (Sin) ist deutlich zu erkennen, dass auf der Innenseite kaum noch Knorpel vorhanden ist. Auch der Draht vom Kreuzbandriss 16 Jahre zuvor ist noch zu sehen. Aus heutiger Sicht waren diese Behandlungen damals fatal, weil sie, wie in meinem Fall, zu schwerer Arthrose führen – was ich aber erst in Deutschland erfahren werde.

Der junge Orthopäde (Wanderarzt) meint nach Betrachten der Aufnahmen, dass das vordere Kreuzband ab wäre – wird sich aber dann wegen der Kniestabilität unsicher. Er schlägt vor Anfang Dezember 2006 eine Arthroskopie zu machen und dabei notwendige Maßnahmen direkt während der Arthroskopie zu ergreifen und dann je nach Zustand des Kreuzbandes entweder eine einseitige- oder beidseitige Knieschlittenprothese einzusetzen!?!

Irgendwie habe ich dabei ein komisches Gefühl – und beschließe auf jeden Fall Ende Oktober zuerst mal mit der Familie zu unseren Eltern in Deutschland zu fahren.

Dort angekommen bekomme ich plötzlich die Idee, wegen der Sache meinen coolen (Arzt-)Freund Manfred in seiner Praxis aufzusuchen. Er ist ein sehr kompetenter Unfallarzt und war mehrfach Reisegast bei mir in Lappland – und wird mich 10 Jahre später, auf meiner China-Radtour, in einem Truckstop im tibetischen Gebirge vor mich hinvegetierend durch seinen Whatsapp-Kontakt nochmals im letzten Moment vor Schlimmerem bewahren.

Screenshot aus dem Bildband `Radtour Band 2´

Nach dem Betrachten der von ihm gemachten Röntgenbilder meint Manfred, es sehe nicht rosig um meine Zukunft als Wildnisführer aus – aber er würde mir empfehlen den extrem kompetenten Kniespezialisten im Krankenhaus aufzusuchen und seinen Rat einzuholen.

Als dieser mich ein paar Tage später untersucht, möchte er mir nicht glauben was der junge Arztkollege im Krankenhaus in Piteå
mir vorschlug, da dies „Wahnsinn für einen mit 42 Jahren jungen Kniepatienten wäre!“ ( – leider kein Inkompetenz-Einzelfall dort!)
Er schlägt mir anstelle eine Knieumstellung vor, die er (als Chefarzt) „für Einen (Kassenpatienten) aus Lappland“ sogar selbst und kostenlos durchführen würde. Aber er mache sich Sorgen wegen meiner beruflichen Zukunft, da ich auf jeden Fall nicht als Wildnisführer weiterarbeiten könne. Auf meine Aussage, dass ich ja zum Glück eine (durch meinen Freund Ludwig seit kurzem sogar gültige) Berufsunfähigkeitsversicherung habe, meint er (wie auch schon Manfred und ein Professor), das könne ich mir abschminken, da der eigentliche Schaden am Knie durch die damals übliche, arthrosefördernde Behandlung des Kreuzbandrisses entstand und es daher drei Lotto-Sechser wären, wenn die Versicherung trotzdem eine monatliche Rente von 750 Euro bezahlen würde!

So liege ich bereits am 6. Dezember mit örtlicher Betäubung auf der OP-Liege und sehe auf dem Monitor zu, wie er zuerst die Arthroskopie durchführt und erfreut feststellt, dass die Außenseite des Knies, wie erhofft, noch in gutem („sogar jungfräulichem“) Zustand ist. Deshalb beginnt er, nach meiner Zustimmung, aufzuschneiden und mit der Säge ein Dreieck aus dem Unterschenkelknochen zu sägen, um diesen zu brechen. Als ich ihn frage ob er immer so schwitzen würde meint er höchstkonzentriert mit Schweißtropfen auf der Stirn: „Nein, aber jetzt verstehe ich, warum ich es selbst machen musste. Ihr Tibiakopf ist dermaßen klein, dass ich fast keinen Spielraum habe, das Dreieck groß genug herauszusägen, so dass die Umstellung später wirklich die total verschlissene Knieinnenseite entlasten kann und damit überhaupt funktioniert! Ich muss dabei so nahe am Knie absägen, dass es für Jemanden der sich nicht so gut auskennt aussieht, als wäre hier ein Pfuscher am Werke gewesen… bitte lassen sie sich in Zukunft von niemandem dahingehend etwas einreden“.
Dankeschön liebes Leben für diesen Engel 🙏

Einen Tag später auf der Station bekomme ich einen Anruf des Mitarbeiters von BHW der ein paar Tage zuvor via Email eine Incentive-Reise für 26 Personen für Anfang Februar 2007 angefragt hatte, die ich wegen meiner prekären Situation natürlich leidee absagen musste. Nun fleht er mich nicht locker lassend, fast weinend an, es doch irgendwie zu versuchen… Mit „Okay – wenn es denn unbedingt sein soll und es ihnen nichts ausmacht einen Reiseführer und Busfahrer mit Krücken zu haben…“, gebe ich schlussendlich nach. Leben weiß und lässt mir sogar eine Idee zufallen, wie die Durchführung der dreitägigen Incentive-Reise mit Hundeschlitten- und Schneemobiltour sowie Besuch der Sami mit Übernachtung in der Zeltkote durchführbar ist. 🙏

Vom Krankenhaus wieder zuhause mache ich mich kurz vor Weihnachten an den Antrag auf Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung, die ich mit Hilfe eines Mitarbeiters der Versicherungsgesellschaft im Dezember 2003 abgeschlossen hatte. Meine Hoffnung auf Leistungserbringung hält sich natürlich in Grenzen. Zum einen weil es die drei Ärzte für schlichtweg unmöglich halten, und zum anderen weil mein Freund Ludwig (Vermögensberater) Ende 2005 plötzlich/zufällig und fast gegen meinen Willen die Versicherung unbedingt auf Gültigkeit überprüfen wollte – und entsetzt feststellen musste, dass ich mit der niedrigsten Risikoklasse versichert war obwohl mein Beruf die absolut höchste Klasse benötigte!?! Nachdem wir dies der Versicherungsgesellschaft gemeldet hatten, stockte diese meine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Beitragserhöhung vom bis dahin niedrigsten Risikofaktor auf den höchsten auf – nur ein paar Wochen vor dem Schneemobilunfall!

Nachdem die Versicherungsgesellschaft in den nächsten Wochen des neuen Jahres 2007 Informationen bei meinen Ärzten in Schweden und beim operierenden Arzt in Deutschland eingeholt hatte, werden die Berufsunfähigkeitleistungen Ende Februar 2007 anerkannt.
Leben weiß – und kann WUNDERn 🙏

PS: Vom 2.- 4.2.2007 hatte ich (mit Krücken) die BHW-Incentivegruppe als Busfahrer und Guide so gut wie möglich betreut.

ABER!!! Das Leben hat mir deutlich gezeigt, dass die Zeit meines Traumberufes jetzt entgültig vorbei ist – nachdem der Hundeschlittenmann uns versetzt und ein (unverdienter) Incensive-ler die Reisegruppe und ihren Chef durch seine Unverschämtheiten fast verrückt gemacht hatte, sowie danach ein schwedischer Reiseveranstalter mir am Telefon Mafiamäßig gedroht hatte mit: „Du Krüppel, wenn Du nicht aufpasst, solltest Du Dir um Deine Familie Sorgen machen!“

NAtur-PUr-TOur

Der mir zugefallene Traum-Beruf durfte also mit deutlichen/m WUNDERn der Herz-Berufung weichen – Leben Du bist der Hammer 🙏💜🙏

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Erfahrungen über mich/uns

Vom zugefallenen Traum-Beruf zur 💜-Berufung

Nachdem das Leben die Bedingungen für meine langjährige Tätigkeit als Individual-Reiseveranstalter, Wildnisführer und Naturfotograf enorm verschlechterte und ich

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Natur-lich über mich/uns

Monia 😘

dem Dubbl-Pappa sein Doppel-Kind

🙏 2005 in Herrenberg & 2024 in Mellanström 🙏
Björne, der 27 Monate zuvor auf die Welt kam, freut sich sichtlich über sein Schwesterlein
Gut eingepackt beim Mittwinter-Familienausflug durchs lappische Inseldorf
In Reserveopa Mofis starkem Arm

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Erfahrungen über mich/uns

Mein STIEFRA-BMW Eigen-Umbau

Anfang 2002 ist mein Eigen-Umbau der „BMW R100 GS Paris Dakar“ Bj 1992 fertig, die ich im Okt. 2001 in 1a Originalzustand mit 36000 km für 8000 DM in Weinheim gekauft hatte

  • Rahmenheck aus V2A Vierkantrohr mit Gepäckbrücke und abnehmbaren Gepäcktaschen-/Kofferhaltern (nicht auf dem Bild)
  • Auspuffendrohr enger am Fahrzeugheck verlegt (symetrische Gepäckbeladung)
  • Sportsitzbank mit Originalschloss – (Schaumstoff und Bezug ist Einzelanfertigung der Fa. KAHEDO)
  • Fußrasten-Vor- und Tieferlegung um je 6cm, kurzer Rollen-Schalthebel, verlängerter Bremshebel
  • Cockpit-Verkleidungserhöhung um 8cm, doppelter Bereich der Scheibenverstell-Möglichkeiten
  • Routebookhalter (Din A 5-Breite mit beleuchteter Schreibplatte)und GPS-Halter aus V2A
  • Ölkhler-Hoch- und Mittigverlegung in die erhöhte Cockpit-Verkleidung
  • Halterung für Hawker-Batterie aus V2A-Lochblech – quer zur Fahrtrichtung
  • Grosses Werkzeugfach aus Aluminiumblech
  • Formgeänderter Hinterradkotflgel

(alle Umbauten sind problemlos auf Originalzustand zu ändern)

Sommer 2002 – Erste Tour als Lastenesel – mit Reisegästen von Stuttgart nach Schwedisch-Lappland, meine langjährige Wahlheimat
Durch unzählige norwegische Fjorde langsam Richtung Lappland und (ungeplant ) wegen Regen sogar 8 Stunden mit dem Hurtigruten-Postschiff von Brönnöysund bis Örnes
Herbstsommer 2002 – Lappland-Rundtour mit Silvie – sie fährt wegen dem Anlasser auf der BMW und ich auf der ‚Caribu‘ STIEFRA-Yamaha
Inmitten Laponia
STIEFRA-BMW und ‚Caribu'“
2004 – im Lappland-Winter darf Sohn Björne schon mal Probesitzen und im Sommer seine erste Probefahrt durchs Inseldorf machen
Bericht in einer Motorradzeitung
Als Lappland-Tourguide an der Eismeerküste
Fun mit den Reisegästen am Traumplatz im Lappland-Grenzgebirge
2005 – Einstmals 500er- und Seitenwagen+Motocrosser nun als Fahrtrainings-Guide in Lappland
2010 – Mit Tochter Monia auf den Lappen-Berg – Baumtroll beim Gipfel-Abstieg durch den Urwald
2020 – mit Frau Xiao (die ich 2016 auf der ungeplanten Radtour bis und durch China kennenlernte) gen Lappenberg – an der Baumgrenze hat die BMW gewartet bis wir vom Gipfel zurück sind.

Da ich seit meinen verrückten Bauwagen-Jahren 2013-2016 in Deutschland auch einen 400er Burgman-Roller habe und anwende war die BMW seit 2012 nicht mehr angemeldet und verwende sie deshalb nur für Geländefahrten auf und ums Inseldorf – außer 2017, da waren Xiao und ich damit kurz beim erst- und vielleicht einmaligen BMW-Schweden-Jahrestreff in unserer 30 km entfernten Kreis“stadt“ Arjeplog und zum Lappenberg 2020
Und dann, 2025, war es soweit für die schon viele Jahre geplante Grenzgebirge-Eismeerküsten-Tour mit Xiao – die ganze Tour…
…und das Fahren zu zweit mit der vollbeladenen STIEFRA-BMW, ob auf unbefestigten Abwegen im Grenzgebirge oder in den unzähligen Küstenkurven, einer der schönsten Straßen der Welt, war ein unvergesslicher Traum 🙏🥰

Meine 50 Jahre auf Zwei-und Dreirädern

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Erfahrungen über mich/uns

Cruiser-Frange…

…auf YAMAHA Dragstar 1100

Vatertagstour 2001 in den schweizer Alpen (auch wenn ich erst zwei und vier Jahre später Papa werden durfte)
Freundin Silvie, gerade erst den Motorradführerschein gemacht, ist einwandfrei unterwegs mit ihrer schönen Youngtimer Yamaha XJ900
Sommer 2001 Tour mit Silvie bis Barcelona
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über mich/uns

Die Schwarz’n Stiefel…

…oder wie aus Silvia Schwarz & Frank Stiefel wundernvoll eine Familie enstehen und dann (äußerlich) getrennte Wege gehen durfte

Als Silvia Ende zu Weihnachten und Jahreswechsel 1999 mit einer Hochzeitsgruppe meiner Individualreisefirma zu mir kommt, verlieben wir uns und nachdem ich Silvia dann im Februar in Deutschland besucht habe, überrascht sie mich im März mit diesem Besuch
Nachdem ich im April bei Temperaturen um die 0 Grad dann die 2600 km mit der Caribu in zwei Tagen zu Silvie gefahren bin 🙃 gehen wir ein paar Tage später auf Tour über die Alpen in meine geliebte Provence in der ich schon etliche Motorradtouren mit und für Freunde geführt habe.

Von der Tour wieder zurück in Silvies Wohnung wird ihr die Beziehung und die ungewisse (Lappland-)Zukunft mit mir zu viel und sie bittet mich sie zu verlassen und wieder nach Mellanström zurück zu fahren, was ich schweren Herzens dann auch mache.
Also fahre ich am 8. Juni vollbeladen gen Lappland – und das Leben tut alles, dass ich unteregs genug abgelenkt bin:
Zuerst bleibt vor Würzburg der Gaszug bei Vollgas hängen, so dass ich mit glühenden Bremsen die Stadt auf der Autobahn umfahre bis sich erst nach geraumer Zeit das Gas wieder zurücknehmen lässt!?!
dann, eigentlich schon genug angespannt wegen des Vollgashängers, stelle ich nach dem Volltanken bei Kassel nun wieder unterwegs geschockt fest, dass mir Benzin auf die Wade spritzt – wahrscheinlich ist, durch die extremen Vibrationen der längeren, ungewollten Vollgasfahrt, eine Schweißnaht des Tanks auf der linken Seite in der Nähe des Benzinhahns anundicht geworden…
Zum Glück hat auf der 45-minütigen Fähre nach Dänemark niemand die Lache unterm Motorrad optisch und geruchlich bemerkt.
und dann, in Helsingör angekommen, platzt mir beim Überholen eines LKWs auf der kleinen Straße hinunter zum Fährhafen der Hinterradreifen und ich kann nur mit viel Glück und Crosser-Geschick den Sturz unter den LKW vermeiden. Eine Speiche war gebrochen und hatte sich in den Schlauch des Hinterreifens gebohrt. Also alles Abladen, und Schlauch sowie Reifen wechseln, da er eh fast kein Profil mehr hatte und ich deshalb einen Neuen hintendrauf hatte.
Leben sei Dank ist es wie ich schon öfters hörte: es sind immer drei Dinge die schief gehen – und so komme ich nach zwei Tagen und 2600 km in Mellansström an und guide die angemeldeten Reisegruppen.
Als ich im November 2000 mit dem VW-Bus nach Deutschland fahre, stehe ich ungeplant Leben sei Dank vor Silvias Tür – und unsere Herzen machen den Rest. An Weihnachten fliegen wir gemeinsam nach Teneriffa.
Nachdem Silvie im Frühjahr 2001 den Motorraführerschein gemacht, sich die 900er Yamaha zugelegt hat und ich mir für Deutschland die 1100er Dragstar besorgt und umgebaut habe, sind wir nun mit zwei Motorrädern unterwegs durch die Alpen gen Süden.
Über Weihnachten 2001 und den Jahreswechsel sind wir, nicht nur wegen Reisegästen, wieder in Lappland
Ihren (Spät)Sommerurlaub 2002 verbringt Silvie natürlich bei mir und weil die Caribu keinen Anlasser hat darf sie auf unserer Tour durchs Gtenzgebirge gen Eismeerküste natürlich die BMW nehmen, die ich letzten Oktober in Deutschland gekauft, über Winter in Deutschland zur STIEFRA-BMW umgebaut und beim Guiden einer Motorradgruppe Anfang des Sommers gleichzeitig hier hoch gebracht habe.
Nachdem ich Ende Februar 2003 mit Reisegästen von Sindelfingen mit dem VW-Bus über Norwegen nach Deutschland gefahren bin, packt die inzwischen im 7. Monat schwangere Silvie Ende April bei der zehntägigen Messe in Plauen tatkräftig mit an. Zum Wohnen haben wir den Wohnwagen meiner Eltern dabei.
Anfang Juni – In den nächsten 2-3 Wochen müsste es soweit sein für/mit Björne. Das Dachgeschoss bei meinen Eltern haben wir deshalb die letzten Monate Familiengerecht umgebaut und eingerichtet.
Am 26. Juni kommt unser Björne in Herrenberg zur Welt – vielleicht an einem der heißesten Tage des Jahres 😥
Die nächsten Wochen ist natürlich viel Schlafen, Trinken und Kuscheln angesagt…
…und viel Aufmerksamkeit von Björnes Verwandten sowie unseren Freunden und Bekannten…
…und schon Ende Juli geht es vollbepackt gen unseren (noch inoffiziellen) gemeinsamen Wohnort Mellanström…
…wo sich Momi und Mofi natürlich sehr über ihren Reserveenkel freuen…
…und Natur-Pur… auf Björnemann wartet…
…früh übt sich – was auch immer für ihn mal dran ist
Nach 14 Monaten in Mellanström geht es im Herbst 2004 auf Besuchs- und Werbetour nach Deutschland.
Zuerst mit dem Wohnwagen 10 Tage auf Messe in Wiebaden – wo so mancher Passant (sich) fragt ob das Kind in (oder an) der Zeltkåte echt oder eine Puppe ist 😘…
…dann Weihnachtsmarkt und Diashow…
…und vor Weihnachten geht’s dann mit B&B (Björne und BMW) wieder die 2600 km zurück nach Mellanström…
…wo wir mit Birgit und Johannes Stiefel (nicht verwandt aber Motorrad-Reisegäste von 2002) Weihnachten verbringen…
…die kurzen, farbintensiven Mittwintertage
…und den Jahreswechsel

Am 2. Oktober 2005 kommt dann unsere Monia in Herrenberg zur Welt.
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Ein- und Aussichten Erfahrungen über mich/uns

Live bei SDR3 Leute

Wie es dazu kam:

Ende 1991 war Hilka und mir (nach dem Besuch eines Marine-Freundes in Göteborg) ein kleines Holzhaus im 50-Einwohner Inseldorf Mellanström am Polarkreis in Schwedisch-Lappland zugefallen. Der Kauf war günstig und einfach, nur das mit der Aufenthalts-genehmigung klappte die nächsten Jahre nicht und Hilka verlies mich und den Gedanken ans Auswandern dann Ende 1993.

Nachdem ich 1994 (durch den EWR) endlich als selbstständiger Individual-Reise-veranstalter und Wildnisführer (sowie nebenbei Naturfotograf) Aufenthaltsgenehmigung bekam und so mitte des Jahres alleine in unser Haus im Inseldorf ausgewandert bin, zog Hilka Anfang 1995 doch zu mir.

Als wir im Spätherbst 1995 zur Diashow– und Weihnachtsmarkt-Werbetour in Deutschland sind, bekomme ich die verrückte Idee mit der beliebten Radio-Livesendung ‚SDR3 Leute‘ an deren Redaktion ich ein Fax sende, mit der Beschreibung unserer Auswander- und Lebe-Situation.
Anfang Dezember, als ich gerade den VW-Bus für den Aidlinger Weihnachtsmarkt packe, meint mein Vater ich solle schnell ans Telefon kommen, da wäre ein Stefan Siller von SDR3-Leute der mich sprechen wolle – WOW – nervös eile ich zum Telefon.
Er meint, dass die SDR3-Leute Redaktion eigentlich mit Reiseberichten total überhäuft würden, aber unsere Geschichte doch irgendwie besonders und reizvoll wäre.
Nachdem wir eine gute Viertelstunde ganz locker geplaudert haben fragt er, ob man mit meiner Lebensgefährtin auch so gut reden könne – dazu ich locker-flachsig: „Aber sicher, und dazu kann sie sogar hochdeutsch“ – worauf er lachend meint, dass wir damit am 2. Januar zur Live-Sendung mit ihm eingeladen seien falls wir an dem Tag nichts besseres zu tun hätten. Kurz vor 10 an der Pforte des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart würde reichen…

Eigentlich wollten wir nach Weihnacht schon wieder gen Lappland fahren aber da wir auf dem Aidlinger Weihnachtsmarkt zu-fällig vom Chef der Messe Stuttgart im Januar einen kostenlosen Messestand auf der (eigentlich immer ausgebuchten) CMT-Reisemesse angeboten bekamen, passte das ja. Und wenn der liebe Stefan am Ende der herzlich lockeren Sendung nicht noch auf unsere Messepräsenz hingewiesen hätte, hätte ich diese Frei-Wetbung sogar vergessen.

Nach der Sendung überlegen Hilka und ich ob wir noch einen Spaziergang über die Königstraße machen aber entscheiden uns dann doch gleich nach Hause zu meinen Eltern zu fahren – Leben sei Dank, denn das Telefon meiner Eltern steht seit der Bekanntgabe der Telefonnummer am Ende der Sendung nicht mehr still und mein Vater erzählt, ein Mann habe sogar gemeint er hätte die Sendung im Auto verfolgt und wäre extra auf einen Rastplatz gefahren um die Kontaktdaten nicht zu verpassen…

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WUNDERn wie herzlich Herz führt…


…wenn der Verstand (noch) nicht versteht 😍

Es war Mitte der 90-er Jahre, am Anfang der Zeit als Wilfnisführer und Naturfotograf in meiner Individualreisefirma.
Allein in der Natur unterwegs, stehe ich plötzlich einer Elchkuh mit Kalb gegenüber. 😲
Während wir uns tief in die Augen starren, lässt eine innere Stimme mich ihnen sehr sehr vorsichtig langsam nähern.
Keinerlei Nervosität herrscht zwischen mir und der Mutter – nur beim Kalb spüre ich sie ein wenig. 🙄
Als nur noch wenige Meter zwischen uns sind, scheint es dem Kalb zu ungemütlich zu werden, denn es geht hinter seine Mutter.
Diese beginnt jetzt zu grasen und während ich demütig und dankbar diese gnadenvolle Nähe genieße, blicken wir uns immer wieder ruhig in die Augen.
Nach geraumer Zeit (sicher mehr als eine halbe Stunde) und einem letzten, langen und tiefen (Abschieds)Blick ziehen die Zwei weiter. 😘

Ein Jahr später erfahre ich von Elchjägern im Inseldorf, dass es lebensgefährlich ist, sich einer Elchkuh mit Kalb zu nähern!
Als ich von meinem WUNDERnvollen Erlebnis erzähle, will und kann man es zuerst nicht glauben und hält mich dann für total Wahn-sinnig! 🙃
Was soll ich darauf antworten?
Es war einfach so vertrauens-, ja liebevoll zwischen uns. 🥰

Ob ich es wohl auch so hätte fühlen (und dadurch erleben) können, wenn mir mein Verstand aus „Verstehen“ natürlich Angst gemacht hätte? 😎