…Kunst, Muse, Gedichte & -danken l(i)eben nach dem Albtraum


👉 lest selbst❗️
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fühlt sich an wie ein Traum,
oder fliege ich?
wenn das Wasser mich streichelt.
wie eine Brise.
sicher und frei,
weich und sanft,
ein Meer der Liebe,
umhüllt meinen nackten Körper.
so leicht und offen,
so viel Vertrauen.
so weit weg von meinem Aufwachsen,
so nah an der Seele.
wiedervereint mit der Natur,
nach einer Ewigkeit.
wir teilen diese Stille,
in der die Zeit nicht existiert.
ich ziehe auch meine Gedanken aus,
den Stolz und die Identität.
Schulden und Ängste,
ich lasse keine einzige an mir.
kein Bedarf an Verteidigung,
keine Verkleidungen mehr.
in Verletzlichkeit und Demut
finde ich die wahre Kraft.
fühlt sich an wie im Himmel,
oder träume ich?
wenn die Stille erzählt,
von der Kunst nackt zu sein.
Xiaos 5. Gedicht, das am 20.11.2024 aus ihr wollte, hat mich sofort an die Gemälde denken lassen, die sie für und von uns malte – nachdem sie mich bei unserer (Seelen-)Begegnung 2016 auf meiner Radtour bis und durch China, aus Verzweiflung weg-/weitergeschickt hatte
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Dieses wirk-liche Kurzgedicht kam am 9.11.2024 aus Frau Xiao – in Stille natürlich 😘
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am Morgen stopfe ich meine
gut-zu-haben-Dinge in den Rucksack.
Stolz nehme ich immer mit,
einfach weil.
Verurteilung ist ein Muss,
stell dir vor wenn etwas passiert.
Vorurteil ist absolut notwendig,
man trifft ja immer jemanden.
Wut brauche ich wohl auch,
nur für den Fall.
Angst vergesse ich fast,
man weiß ja nie was kommt.
da kann ich mich auf den Weg machen,
wird ein langer Tag werden.
Xiaos drittes Gedicht vom 2.11.2024
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ich sitze und denke nach,
analysiere und plane,
dehne meinen steifen Rücken.
ich mache weiter.
ich fordere und strebe,
verurteile und urteile,
kratze mich in der Nase.
ich setze fort.
ich liebe und hasse,
zweifle und verzweifle,
schaue auf die Uhr.
ich ertrage.
ich atme ein und atme aus,
atme ein,
atme aus.
ich folge jedem Atemzug.
ich werde weggeblasen im Verstand,
halte fest,
lasse los.
ich lande sanft im Bewusstsein.
ich werde weggeschwemmt im Denken,
widerstehe,
akzeptiere.
ich verankere mich im Jetzt.
ich erinnere mich und vergesse,
wandere los und komme zurück,
sehe klar und schaue weg.
ich mache einen Tanz mit dem Universum.
Xiaos zweites Gedicht kam aus ihr am 1.11.2024
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Ich habe ein Loch.
Das Loch gab es am Anfang nicht.
Am Anfang war alles ganz.
Ein Ganzes, das nur dunkel war.
Dunkelheit, die nur Licht war.
Licht, das immer im Außen war.
Das Außen, das immer noch das Innen war.
Das Innere, in dem alles oben war.
Oben, das gleichzeitig auch unten war.
Unten liege ich jetzt.
Jetzt habe ich ein Loch.
Das Loch wird jeden Tag größer.
Größer als alles, womit ich es füllen kann.
Ich fülle es schnell, damit es nicht leer wird.
Leer wird es trotzdem und ich falle tief hinein.
Tief drinnen sehe ich einen Samen.
Der Samen schwimmt in der geheimnisvollen Stille.
Die Stille bricht in ein Lied des Glaubens aus.
Der Glaube an den Prozess öffnet das Leben.
Öffnet das Herz und die Sonne scheint in das Loch.
Das Loch ist heilend.
Xiaos erstes Gedicht vom 21.10.2024 – hoffentlich werden es noch viele 🙏
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Die kommenden 7 Bilder hat Xiao zwischen 2019 und 2023 in Mellanström gemalt ❗️Bitte beachten: diese Gemälde sind aus unzählbar vielen Fineliner-Einzelpunkten kreiert❗️







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Die nächsten 4 Bilder malte Xiao (die damals noch ihren gewählten Namen Elyon verwendete) in großer Verzweiflung (aus Zerissenheit zwichen Herz und Verstand), nachdem sie mich auf Druck ihrer Familie weggeschickt hatte – weiter mit dem Fahrrad gen Tibet…




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Eine Antwort auf „Frau Xiao – …“
…irgendwie kommt in den Bildern sehr viel „Geheiltes“ zu Tage.
Was ich bemerke, ist die „Yoni“ oft das Thema.