…aus/zu mir zum Jahreswechsel 2019/20
Wie durch meine, seit der China-Radtour 2016 versteckte (weil unbewusst nicht ausgeheilte), lebensbedrohliche Krankheit nach zweieinhalb Jahren ganz plötzlich der Tod (laut Ärzten) wieder sehr nahe war.

Nach 4 Tagen Schmerzen an thrombosemäsig verwirrenden Stellen, kam mit der kurzen, schweren Atemnot am Sonntag Nachmittag mein deutliches Zeichen für einen Arztbesuch.
Unser Freund Terje bringt mich und Xiao ins Gesundheitszentrum in Arjeplog, wo die Krankenschwester leichtes Fieber und, laut ihren labidaren Worten, einen „leicht hohen“ CRP-Wert (Infektionswert im Blut) feststellt.
Auf meine Frage wie hoch mein leicht hoher Wert ist, meint sie 108 – und auf meine Frage wieviel normal sei, meint sie unter 5!?
Obwohl ich ihr schon bei meiner Ankunft, sowie auch später dem dazukommenden Arzt, deutlich klargemacht habe, dass, wie schon in China, mein äußerlicher Zustand sicher nicht den gefährlichen inneren Zustand widerspiegelt, ist man sich denke ich, meiner lebensbedrohlichen Lage wahrscheinlich nicht wirklich bewusst.
Zum Glück brauche ich keine Angst zu haben, da Leben und Tod beide meine Freunde sind.
Mit dem Krankentaxi geht es beim sonntäglichen Wintereinbruch zum 220 km entfernten Krankenhaus nach Piteå, am Bottnischen Meer.

Da die hohen Blutinfektionswerte sich auch hier bestätigen, ja sogar in den letzten Stunden noch auf 111 angestiegen sind und wegen meiner Beschreibung der Thrombose mit anschließender Lungenembolie 2016 in China, bekomme ich kurz vor Mitternacht vom herzlichen, jungen Nacht-Arzt eine Spritze zur Blutverdünnung – er meint, dass es für eine Lungen-CT jetzt schon zu spät sei aber ich könne ja morgen früh wiederkommen.
Nachdem ich meinen langen Anfahrtsweg klargemacht habe, bekomme ich ein Bett in der Akut-Station, mit der 99%igen Aussicht des Arztes auf Heimkommen nach der CT am nächsten Tag?!
13.5.2019
Nach einer guten Nacht, da ich die Schmerzen im Bein gedanklich unstörend machen durfte, ergibt die CT am Morgen endlich ein klares Bild, das meinem tiefen Gefühl entspricht – Lebensgefahr durch eine schwere Lungenembolie!
An ein Heimdürfen ist jetzt natürlich nicht mehr zu denken – was ich mir bisher, durch mein Körpergefühl, auch nicht richtig vorstellen konnte.
Es folgte ein ausführlicher Farbdoppler-Ultraschall des rechten Beines, wo einige Verstopfungen der Blutbahnen durch evtl. auch ältere Blutgerinsel festgestellt werden.
Man geht davon aus, dass die Thrombose und Lungenembolie von 2016, während meiner China-Radtour, nicht richtig ausbehandelt wurden.
Damit hätte ich nie gerechnet – dass die Krankheit noch in meinem Körper lauert.
Zum einen gab es ja für mich nach meiner damaligen Blitzgesundung keinerlei Anzeichen mehr (bis am Mittwoch – die ich aber bis Sonntag leider nicht als Thrombose deuten konnte)
und zum anderen war ich ja auch genug mit/in unserem Albtraum beschäftig um mich nach der Rückkehr nach Schweden nochmals mit der augenscheinlich geheilten Krankheit zu beschäftigen

Die blutverdünnende Spritze von Mitternacht soll eigentlich 24 Stunden halten, aber um die Mittagszeit scheint die Wirkung bereits weg, denn ich bekomme jetzt stärkere Schmerzen im rechten Bein und fühle mich wieder kränker – aber die folgenden Tabletten zur Blutverdünnung soll ich geplant erst um 20 Uhr bekommen. Das würde ich natürlich gerne mit einem Arzt besprechen.
In den nächsten 5 Stunden bitte ich deshalb 2 Mal Krankenschwestern, mit einer ausführlichen Erklärung, um ein dringendes Gespräch mit einem Arzt – leider ohne Erfolg, außer der wiederholten Frage, ob ich Schmerzmittel haben wolle, was ich grundsätlich mit der Erklärung ablehne, dass ich das Vorgehen in meinem Körper immer ungefälscht und deutlich spüren kann.
Mein lebensbedrohlicher Zustand und mein Gefühl für meinen Körper, scheint wegen meiner guten Werte und wegen meiner Freude auch hier unterschätzt zu werden.
Als ich um 20 Uhr die Tabletten zur Blutverdünnung bekomme, verschlechtert sich mein gefühlter Zustand nochmals und dann kommt auch noch Fieber-Gefühl mit schwitzen und frieren dazu.
Da unverständlicherweise seit Mittag auf mein Bitten kein ein Arzt kam und sogar die routinemäßigen Kontrollen meiner Werte ausgeblieben sind, gehe ich um 21.30 Uhr zum Aufenthaltsraum der Nachtschwestern und fordere aufgebracht und an ihre Verantwortung appelierend sofort einen Arzt.
Man blickt mich nur wie einen Idioten an.
Nachdem bis 23 Uhr weder eine Krankenschwester noch ein Arzt an meinem Bett aufgetaucht ist, gebe ich meine Einstellung und Gedanken auf und mache dafür gedanklich die Schmerzen und das Unwohlsein für den wichtigen Schlaf unstörend, was anscheinend zum baldigen Schlaf geführt hat denn
um 01.30 Uhr werde ich wach, weil Anders, mein Bettnachbar wieder mal die Nachtschwester alarmiert hat – als er sich beruhigt sieht die Schwester, dass ich wach bin, verlässt aber trotzdem unser Zimmer um eine halbe Stunde später wieder zu kommen und mich zu fragen ob ich nicht schlafen kann.
Jetzt platzt mir der Kragen und ich fordere laut sofort einen Arzt. Sie wird zornig und ruft beim Weggehen, dass sie auf meine Verantwortung nun einen Arzt aus dem Schlaf reiße.
Ein paar Minuten später ist sie mit dem Messwerte-Wagen wieder da und beginnt meine Werte zu checken. Ja, sage ich, zuerst müsst ihr mal euren Job richtig machen und dann könnt ihr immernoch einem Patienten in lebensbedrohlicher Krankheit Angst machen.
Sie meint ich hätte keine Ahnung wie viel sie zu tun hätten – jetzt verstehe ich, dass sie hier keinerlei Verständnis und Mitgefühl für mich haben, da meine Werte so gut sind, und ich keine Schmerzmittel brauche – dabei klingele ich bewusst nie nach einer Schwester, weil ich weiß und schätze wie viel sie zu tun haben.
Da sie jetzt für die heutigen Versäumnisse ihrer Abteilung mich verantwortlich macht, schone ich sie nicht mehr und knalle ihr alle Fakten und Versäumnisse um die Ohren, die hier an mir trotz meiner Hinweise und netten Zusammenarbeit bereits begangen wurden.
Jetzt bietet sie mir an mit dem Nachtarzt zu reden.
Kurz darauf treffe ich im Patienten-Aufenthaltsraum den herzlichen Nachtarzt der mir letzte Nacht zu 99% das Heimgehen versprochen hatte und dieser erklärt mir mitfühlend, dass die Krankenschwester weinend zu ihm kam und alle hier heute überfordert waren und ich mache ihm klar, dass durch dieses arrogante und ignorante Macho-Gehabe, anstelle von Gefühl für und Wissen über ihre Patienten, der Zeit- und Selbstbewusstsein-Mangel und damit die Probleme seiner Schwestern sicher nicht kleiner werden.
Er stimmt mir zu und und ich sage ihm, dass ich mich bei der Nachtschwester entschuldige, damit sie nicht, wie ein kleines Kind, weiter gleichzeitig zornig, gekränkt und beschämt sein müsse und er aus dem Schneider sei.
Er erklärt mir, dass ich mir trotz meines größeren Unwohlseins keine Sorgen zu machen brauche und morgen mit dem Stationsarzt alles besprechen könne – zwingernd sage ich ihm, wie schon in der Vornacht, noch einmal, dass ich mit meinem Tod sicher besser umgehen könne als sie.
Wir verabschieden uns wie in der vorigen Nacht umarmend und als ich später noch die Schwester herzlich errreichen darf, kann ich noch 2 Stunden schlafen bis der gute Anders nebenan wieder quängelt

Sie scheint mich und meine Krankheit wirklich zu verstehen und meint es wäre ein Wunder, dass ich diese schwere Lungenembolie überlebt hätte – ob sie wirklich versteht was meine unglaublich guten Werte mit meiner inneren Eistellung und meinen Gedanken so wie meinem Vertrauen in Leben und Tod zu tun haben, weiß ich nicht, aber wir haben einen herzlichen Respekt füreinander – und das ist eine gute Basis.
Sie veranlasst sofort ein Herz-Ultaschall um zu sehen, wie stark das Herz durch die schwere Embolie geschädigt wurde – aber auch hier ist, zur allgemeinen Verwunderung, alles bestens.
Sie meint wir würden jetzt nochmals 2 Wochen auf Spritzen umstellen und sie würde noch eine Krebsuntersuchung des Magens vorschlagen, um dies als mögliche Ursache der Thrombose auszuschließen.
Leider wäre aber erst in 2 Tagen, am Donnerstagabend, ein Termin zur Herz-CT frei – aber ich bleibe gerne noch hier, um mich unter Kontrolle austesten zu können, da sie meint, dass ich ruhig bis zur Schmerzgrenze auf den Beinen sein dürfe.
So gehe ich immer wieder eine zeitlang unter Beinschmerzen auf den Gängen umher und erhole mich dann wieder im Bett oder sogar in der kräftigen Frühlingssonne auf dem Stations-Balkon, der extra für mich geöffnet wird.

Die Stationsschwestern haben meine Heimreise organisiert, bei der es mit dem Bus die 130 km bis Arvidsjaur gehen soll wo dann bereits ein Taxi bis Mellanström auf mich warten würde.
Als ich die verschriebenen Blutverdünnungsspritzen in der Krankenhausapotheke geholt habe (leider haben sie nur 12 der 24 da und diese kosten mich 65 Euro – und reichen nur für 6 Tage!?) sehe ich, dass der wartende Bus sogar bis Arjeplog fährt und verstehe deshalb nicht warum das Taxi nicht in Arjeplog wartet. Aber da ich keine Kontaktdaten, weder von meiner Krankenstation noch vom Taxi habe, lasse ich gedanklich einfach los, muss aber nochmals ins Krankenhaus spurten, da ich nicht auf der Busliste stehe – wieder ein Versäumnis. Um 14.10 Uhr startet die Heimreise planmäsig und aus dem Bus sehe ich sogar noch einmal zu meinem Zimmer und Stationsbalkon.

Am Busbahnhof steigt dann sogar noch die ehemalige Mellanströmerin Eva mit ihrem Lebensgefährten zu, bevor es ein Stück am Piteälven-Fluss entlang Richtung Arvidsjaur geht.
Um 16 Uhr in Arvidsjaur am Busbahnhof ausgestiegen ist mein Taxi nicht da!?
Nach einer halben Stunde warten mache ich mich mit meinem Gepäck trampend zu Fuß in Richtung Stadtende und nach eineinhalb Kilometern werde ich gut 50 km bis Slagnäs mitgenommen.
Nachdem ich da auch wieder mit zusammengebíssenen Zähnen 1 km bis zum Ortsende gehe, werde ich 10 Minuten später bis 1 km vor Mellanström mitgenommen.
Erschöpft (nach fast 4 km mit Gepäck heute – zum Glück habe ich im Krankenhaus schon bis zur Schmerzgrenze umhergehen dürfen) komme ich um 18 Uhr zuhause an, wo die tapfere Xiao bereits seit einer Stunde wartet.
Nachdem ich den Brief der entgültigen Ablehnung von Xiaos Asylgesuch gelesen habe der heute gekommen ist, können wir sogar im Wintergarten zu abend essen.
Das Problem mit Xiaos anscheinend unmittelbar bevorstehender Abschiebung, zurück in den Albtraum, muss bis Montag warten – auch wenn die schwedische Gerichtbarkeit natürlich nicht vertrauenswürdiger arbeitet als z.B. das Gesundheitssystem, die Asylbehörde oder …, weil natürlich auch da, trots der eklatanten Fehler, aus Angst eine ungeheuerliche Arroganz/Dummdreistigkeit herrscht, um die schwedische Unfähigkeit Fehler zu begehen (und damit daraus zu lernen) zu kaschieren – denn bei einem sind die lieben Schweden absolut zuverlässig und schamlos – beim Kaffeepause und Feierabend machen 😉
Leben sei Dank darf ich Vertrauen, sonst wäre mein Magen sicher schon lange nicht mehr in Ordnung.

Während Xiao am Samstag (18.5.) mit Linda auf einem Yoga-Malkurs in Arvidsjaur ist, genieße ich die 22 Grad auf der Terrasse und lasse mir alles noch mal durch den Kopf gehen:
so einfach wie in China ist der Sinn der Krankheit (noch) nicht zu erkennen – damals wurde ich schlagartig „gesund“ nachdem die Visumverlängerung genehmigt war um Xiao wieder treffen zu können – der Rest ist bekannt.
Vorteil der jetzt wieder ausgebrochenen Krankheit:
zum Einen kann sie sich nicht länger verstecken und hat damit nicht nur ihre große Gefahr verloren sondern gibt mir endlich die Chance sie bei der Heilung zu unterstützen
und zum Anderen wurde mein ganzer Körper mal ordentlich durchgecheckt wobei sich rausstellte dass:
– das Herz sehr stark ist und erstaunlicherweise nicht einmal durch die schwere Lungenembolie angegriffen wurde!
– die Lunge sehr stark ist und trotz der schweren Embolie noch eine Sauerstoffsättigung zwischen 93% und bei der Entlassung sogar schon wieder 99% hatte.
Auch durfte ich wieder viel über (meinen) Körper und Geist dazulernen und sogar zum ersten Mal ganz bewusst Schmerz gedanklich umwandeln, damit er mich für den wichtigen Schlaf nicht zu stören brauchte (was 9 Jahre zuvor nach meinem wundernvollen Motorradunfall unbewusst/intuitiv geschah)
Nachteil:
– muss jetzt, nach dem zweiten Mal, eigentlich lebenslang blutverdünnende Medizin zu mir nehmen – auf die unerlässlichen 6 Monate gehe ich auf jeden Fall ein – aber dann darf es für mich, der sonst nie Medizin braucht, auch genug sein – falls ich nicht vom Leben klare Zeichen zum Weitermachen bekomme.
– muss laut der Ärztin evtl. noch ein paar Wochen die Schmerzen der Blutpfropfen im rechten Bein und der linken Seite unterhalb des Brustkorbes aushalten – da ich bekanntlichermaßen grundsätzlich keine schmerzstillende Medizin nehme, um die Vorgänge im Körper immer zu spüren – aber auch hier scheint alles sehr schnell zu gehen denn schon heute, nach einer Woche, treten fast keine Schmerzen mehr auf.
Epilog 😉
Die Ärztin meinte es wäre ein Wunder, dass ich diese schwere Embolie überlebt habe – das freut mich für sie, da sie damit (zumindest unbewusst) an Wunder glauben können – ich darf Wunder(n) leben und im Gegensatz zu Ihnen liebe/schätze ich das Leben nicht mehr als den Tod 😊

Wir haben sehr viel Spaß beim crashen des letzten Eises
und die Super-Energie des noch recht kühlen Wassers hat meinen Körper nach der schweren Thrombose und Lungenembolie wieder komplett aufgeladen – ganz zu Xiaos Freude über den kümmerlichen kleinen Frange 😜
Im Herbst 2019 lässt mir das Leben statt der lebenslang täglichen, teuren und chemischen Blutverdünner-Spritzen Nattokinase-Kapseln zufallen – mit denen ich sehr zufrieden bin, weil ich seither selbst nach langem Sitzen keine dicken Waden mehr bekomme und sogar deren langjährige Krampfadern zurück gingen. Und nun, nach fünf Jahren viel mir dieser Beitrag zu:

Hier zu meinen Nattokinase-Kapseln
Mittsommer-Traum
Mit dem Kanu zu einer kleinen Insel
zum Mitternachtssonnen-Geburtstag




Kaltes, natürliches Wasser hat eine enorme Energie – dass man(n) sich wie neu geboren fühlt haben mir viele bestätigt, die ihren inneren (Kaltwasser-Bade-)Schweinehund überwunden haben


In Richtung Osten auf unser Inseldorf und den Hausberg, wo die Sonne bald wieder vorkommt…
WUNDERnvoll L(i)EBEN – ungeplant…
…durch
(zumeist unvernünftiges)
Annehmen und Loslassen
von „Zufällen“
(es fällt einem zu)
im Vertrauen aufs Leben/Herz…

1964 darf ich die behagliche Sicherheit in Mamas Bauch loslassen, wodurch mir (von meinen Eltern ungeplant) die wundernvolle Erfahrung des Erdenleben (wiedermal) zufällt
„Wahnsinn wie die Zeit vergeht…“
1974 darf ich mein innig geliebtes Rennrad loslassen ohne die Diebe/Zerstörer hassen zu müssen – und ein knappes Jahrhundert später fällt mir dasselbe fast im Originalzustand zu.
Fahrrad-Frange
1975 fällt mir als euphorischer Fußballfan ein Engel zu, der mich meinen überheblichen Stolz loslassen lässt
Ein WUNDERnvoll (geschlagener) Engel…
1981 fallen mir bei der Realschul-Abschlussprüfung während des schweren Englischtests viele ungelernte Vokabeln zu, wodurch ich die Angst vor der sicher geglaubten Wiederholung der 10. Klasse sowie das so sichere materialistische Weltbild loslassen darf.
Wundernvoll wie unser Herz uns leitet (S.42 Mitte)
1982 und 1989 fällt mir (ungeplant ein Jugendtraum) Moto-Cross zu, das ich trotz vermeintlicher Erfolgsaussicht (jeweils in der zweiten Saison) loslassen darf.
MotoCross-Frange
1984 fällt mir auf meiner Ausritt-Premiere ein verrücktes Erlebnis zu, wodurch ich ein viertel Jahrhundert später beim unbewussten Pferdeflüstern die wahn-sinnige (gedachte) Trennung zwischen allem was ist bewusst loslassen darf. Pferdeflüsterer?
1985 darf ich bei der Marine den Wunsch auf hohe See zu fahren loslassen, wodurch mir eine Freundschaft und dadurch 7 Jahre später die Erfüllung des Traums vom Auswandern zufällt.
und was für eine WEHR…
1987 fällt mir durch den Motorradunfall und dem dadurch Thriller-würdigen Ende meiner langgeplanten Mittelmeer-Umrundung ein Job in einem kleinen Handwerksbetrieb zu (ungeplant aber Herz-Traum), durch den ich (nach 7 Jahren) die vermeintliche Karriere und Sicherheit bei Mercedes loslassen darf
Wenn es nicht nach dem Willen geht…
1988 und 2016 fallen mir lebensgefährliche Krankheiten zu, wodurch ich jegliche Angst vorm Sterben loslassen darf
Herzlich leben bedeutet auch…
1991 fällt mir ein kleines Holzhaus im Inseldorf am Polarkreis in Schwedisch-Lappland womit sich die Möglichkeit zum Auswandern eröffnet – und damit darf ich schon mal gedanklich das deutsche Sicherheitsdenken herzlich loslassen Hier könnten wir auch ein Häuschen haben
1992 darf ich meine zuFRIEDEN eingeschlafene Ahne Maria loslassen, und danach fällt mir das Bewusstsein unserer tiefen Verbundenheit zu.
Ahnes unglaubliche Flucht
1994, nach 30 Jahren in Deutschland, darf ich Freundin, Freunde und Familie sowie die vermeintliche Sicherheit dort loslassen und damit fällt mir ein Traumplatz und Traumjob zu
Die LappeSchlappe „Hütte“
NAtur-PUr-TOur
1999 fällt mir meine spätere Frau Silvia zu, durch die
2003 Björne und
2005 Monia uns zur Familie machen, wodurch ich meine Grenzen kennenlernen und viel Stolz loslassen darf (sowie dann 2012 alle Drei – siehe unten)
Die Schwarz`n Stiefel
2006 fällt mir das Buch ‚Auf ein Wort‘ zu, wodurch ich mein bis dahin naives Welt-Bewusstsein langsam aber sicher loslassen durfte
‚Auf ein Wort‘ und vieles mehr…
2007 darf ich (nach 14 Jahren) auf wundernvolle Weise meine vermeintliche Existenzgrundlage als selbstständiger Individual-Reiseveranstalter und Wildnis-Guide loslassen und dafür fällt mir die Berufung/Gabe (Herzensfreude) als Heilungshelfer zu.
Wenn es für mich dran ist…
Welche Heilkraft tiefes Mitgefühl hat…
2009 fällt mir das Verständnis und Mitgefühl für Hitler (das Böse) zu, wodurch ich Jesu Worte herzlich verstehen sowie bedingungslose Liebe erfahren und damit Angst, Verurteilung, und Hass loslassen darf. Wenn wir dann bereit sind… Während meines Rückfluges von Malta und Gozo schafft das Leben dann noch die Basis um tief verstehen zu können welche Gnade mir da zufiel 👇
2010 fallen mir durch unglaubliche Erlebnisse zuerst Gespräche mit Gott und dann die Gewissheit über Kontakt zu Verstorbenen zu, wodurch ich restliches Misstrauen in meine Führung und die letzte Angst vorm Tod loslassen darf
Auf den Kopf gefallen?
Tote rauchen keineZigarren!
2011 darf ich durch eine wundernvolle Fernheilung die Illusion unserer Getrenntheit loslassen – wodurch mir das bewusste Vetrauen ins Leben durch meine Führung und Intuition zufällt
„Ich sehe diese Krankheit in ihr… „
2012 fällt mir die Erfahrung der Verbundenheit mit Allem sowie die Trennung von meiner Frau und unseren Kindern zu, die ich unverstandlich (nach 13/9/7 Jahren) LIEBEvoll loslassen darf
Vertrauens-und LIEBEvoll annehmen und loslassen
2013 fällt mir (ungeplant) ein Bauwagen in der Tübinger Wagenburg zu, durch den ich (nach 20 Jahren) meinen festen Wohnsitz in Lappland loslassen und in der Nähe der Kinder sein darf
Meine wilden Bauwagen-Jahre
2015 fällt mir (ungeplant meine Jugendfreude) eine ziel- und zeitlose Tramptour zu, durch die ich (nach 2,5 Jahren) das Bauwagen-Leben loslassen darf
WUNDERnvolle Tramptour
Anfang 2016, nachdem ich fast 40 Jahre zuvor meine Möchtegern-Freundin Ulrike loslassen durfte, fällt sie mir als nun bewusste Seelenschwester wundernvoll zu Meine-LIEBE-Seelenschwester Ulrike
Mitte 2016 fällt mir (ungeplant und undenkbar) eine ziel- und zeitlose Rad(tor)tour zu (mit Vorstart-Intuition von Mongolei, Seelen-Begegnung aber auch von Gefängnis und Krankheit/Tod) durch die mich das Leben bis und durch die Mongolei und China führt
WUNDERnvolle Radtour
wodurch meine Seelenschwester Xiao und ich uns kurz zufallen und uns dann später durch den zufällig gesperrten Weg nach Tibet und die mir zugefallene lebensgefährliche Krankheit unerwartet wiedersehen. Dadurch fällt uns ein vermeintlcher Albtraum (mit Kidnap-Versuch, Diebstahl, Sachbeschädigung, Morddrohung, Verleumdung, Kopfgeldjagd, Verschwörung, Verhaftung, Korruption, Gericht, Abschiebelager, Horror-Knast, Abschiebung…) zu, wodurch Xiao ihre Furcht-bare Familie lolassen darf und ihr somit die eigentlich unmögliche Freiheit und Heilung (an meiner Seite) in Lappland zufällt, Aber zuerst geht der Albtraum auch hier, durch die schwedische Mentalität, noch ein paar Jahre weiter – Leben weiß und kann 🙏 Unser unglaublicher Weg – PDF (evtl. Link gedrückt halten und dann im Popup „Link herunterladen“ anklicken)
2022 darf ich durch einen tragischen Unfall und schwere Krankheit heimgegangen liebe Bekannte liebevoll loslassen, wodurch mir (durch sie) wundernvolle Worte an uns Zurückgebliebene zufallen die schon etliche Trauernde tief berühren durften
Verstehen wir ihn?
Ende 2024 fällt mir (m)ein 💜-Bruder Kundan und sein Buch ‚The Gospel Of Thomas‘ zu – und ungelesen möchte es meine Intuition sofort übersetzen… Sehr erfreut darf er damit seinen langjährigen Wunsch, das Buch auch auf Deutsch drucken zu lassen, loslassen.
Das Thomasevangelium – Ein Leitfaden des Erwachens‘
Im Juli 2025, nachdem Xiao und ich schon 7 Jahre bereit sind die benachbarte Eismeerküste gemeinsam zu erfahren, fällt sie uns unvergesslich wundernvoll zu: Grenzgebirge-Eismeer-Motoradtour
Mitte 2025 fällt mir mein Seelenbruder Ueli wieder zu, durch dessen Buch ich 2015 auf der Tramptour am Morgen vor der Iran-Grenze die restlichen, kleinen Bedenken meines Vertrauens ins Leben loslassen darf.
D’r Ueli
Im Spätsommer 2025 darf ich die letzte Skepsis an der Gnade „meiner“ ver-rückten Gedanken, Einsichten und Führung loslassen, weil mir wundernvolle „Dialoge“ zufallen 🙏
Mal schauen, was das Leben und Sterben (dem ich wunsch- und angstlos zuFRIEDEN total vertraue) als nächstes vor hat 😍

(habe die drei Bände als PDF- und Hörbuch)

Der Mitternachtssonne entgegen
Unser offizielles Ja-Wort
210 Tage nach unserem spontanen,
inoffiziellen Ja-Wort in Sri Lanka,
ist es am 12.05.2017 soweit – im Rathaus in Arjeplog vor Bürgermeisterin Britta



Da wir noch keinen Bescheid haben wegen unseres (uhrzeitlich nicht festen) Termins bei meiner langjährigen Bekannten (Bürgermeisterin Britta) im Tingsbacka-Rathaus, besuchen wir noch Roland`s Mutter, unsere 93-jährige Freundin Gerda – die mich auch (fast genau ein Jahr zuvor) zu meiner ungeplanten Radtour bis und durch China ermuntert hatte.
Nachmittags endlich bei Britta geht es sehr persönlich und herzlich zu.

„Die Voraussetzung für eine gute Ehe ist ein starkes Band der wahren Freundschaft.
Eure Liebe zu einander wird tiefer mit jedem Tag und bereits jetzt ist Eure Liebe für einander ein großer Teil Eures Lebens.
Wenn man jemanden wirklich mag ist man bereit, die guten Seiten des anderen – und auch die Schlechten – mit gleichem Verständnis und Respekt zu akzeptieren.
Jemanden zu heiraten bedeutet dieser Person zu sagen – ich habe Dich von allen Menschen erwählt, die ich getroffen habe und die ich treffen werde.
Ich habe mich entschlossen Dir treu zu sein weil ich das Gefühl habe, dass die Liebe zwischen uns besonders ist.
Ich möchte mit Dir alles teilen was das Leben uns zu bieten hat – sowohl die guten Momente als auch die schlechten
weil ich Dich liebe“
Als Ehepaar mit Vigselbevis (Trauschein) geht es dann unter Seifenblasen und mit Trauzeuge Roland zur nahgelegenen Pizzeria…
(„meine“ LIEBE) Frau Xiao

2016 führt mich das LEBEN ungeplant und undenkbar durch viele kleinere und größere Wunder mit dem Fahrrad über Finnland, Estland, Russland, Sibirien, Mongolei, Wüste Gobi und Nordchina zu (m)einer unbewusst auf mich wartenden Seelenschwester Xiao – und nach unserem unerwarteten, wundernvollen Wiedersehen, 2 Monate und gut 5000 km später, sogar zusammen nach Sri Lanka – und – nur durch die vielen schrecklichen Geschehnisse unseres unglaublichen Weges (todnahe Krankheit, Lügen, Verfolgung, Diebstahl, Kidnappingsversuche, Körperverletzung, Morddrohung, Flucht, Kopfgeldjagt, Intrigen, Korruption, Gefangenschaft, Zwangsabschiebung, Untertauchen, Asylantrag…) konnte Xiao den Bann ihrer furcht-bar kontrollierenden Familie durchbrechen.
Hier zum gesamten unglaublichen Weg zu- und miteinander
Hier zu Xiaos Kunst, Muse, Gedichte & -danken l(i)eben
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Leider geht knapp 10 Monate danach der Albtraum hier in Schweden weiter (PDF S. 16)
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09.02.2019

Da ich nun hier in Arjeplog einen Job bekam, habe ich mich dazu entschieden, dass ich von nun an gerne meinen offiziellen Vornamen Xiao anstelle von Elyon anwenden möchte, den ich wegen meines Englisch-Studiums in China gewählt hatte.
Xiao wird mit einem spitzen „Sch“ anstelle des „X“ ausgesprochen (Schiau)
Xiao bedeutet lächeln 😊
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Wenn der Winter nach Lappland kommt werden die Tage kürzer und kürzer. Es beginnt bereits um 15 Uhr dunkel zu werden und das Tageslicht kommt nicht vor 8 Uhr zurück. Oft habe ich gehört, dass die Menschen die lange Kälte und Dunkelheit hier verurteilen – sogar diejenigen die in Lappland aufgewachsen und daran gewöhnt sind fühlen sich depressiv während dieser Zeit. Diesen Winter bin ich in außergewöhnlich innerem Frieden und sogar erfreut.
Ich liebe die Wärme des Sommers – wenn die Mitternachtssonne sich im See spiegelt, der Duft des Waldes, die Glockenblumen in der zarten Luft.
Auch die kalte und klare Luft im Winter liebe ich – die Massen von reinem, glitzerndem Schnee auf den Bäumen, die Eiskristalle auf den Wimpern und der Hauch aus dem Mund, das behagliche Feuer im Ofen in der kalten, dunklen Nacht, der sternenklare Himmel und das tanzende Nordlicht.
Ich liebe den starken Sonnenschein im Frühling – das Explodieren des Lebens, die grazilen Rentiere und das Geräusch von schmelzendem Schnee.
Auch die faszinierenden Farben im Herbst liebe ich – der türkisblaue Himmel und die goldenen Blätter, die Beeren auf den Bergen und der kuschelige Pullover.
Van Gogh schrieb in einem Brief an seinen Bruder Timo: „Geh raus so oft Du kannst, und festige Deine Liebe zur Natur.“
Ich beginne die Natur zu lieben – oder vielleicht besser gesagt – die Liebe, die viele Jahre verloren war, habe ich wiedergefunden.
In der Natur fühle ich mich nicht länger hilflos. Die Natur umarmt und akzeptiert mich.
Alles Schauspielern und Anpassen ist unwichtig.
Wenn der reine Schnee fällt und der eisige Wind weht, wenn die Sonne untergeht und die Sterne scheinen, dann habe ich keine Zeit eine andere Rolle zu spielen als mich selbst zu sein.
Ich berühre das Wahre und die Liebe.
Wo Du wohl gerade bist wenn Du meinen Brief liest? Wer blickt gerade auf Dich? Welcher Ausdruck ist auf Deinem Gesicht? Und welche Gefühle hast Du?
Das Leben ist wunderbar!
Für wen schlägt Dein Herz? Welchen Körper berühren Deine zärtlich leuchtenden Augen?
Wer zaubert ein Lächeln in Dein Gesicht? Wer lässt Deine Schmetterlinge im Bauch fliegen? Und wegen wem rollen Deine Tränen?
Alles scheint Zufall, aber es ist als ob alles mit tiefem und wundervollem Sinn geplant ist.
Ich erwarte kein Resultat mehr im Leben, weil ich nun weiß, alles ist perfekt arrangiert. Alles was passiert macht Sinn.
Ich wünsche nur, dass Du auf Dein Herz hören kannst, und jede Möglichkeit umarmst die Dir das Leben bringt.“
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20.04.2020

Hier Xiaos Antwort:
„Danke Mama. Kinder werden eines Tages gehen, ihren eigenen Weg wählen, weise Eltern werden sie segnen und diese „Trennung“ als spirituelles „Eins-Werden“ betrachten. Ich wachse. Ich erforsche. Ich bereichere mein Leben und ich liebe, also hast du eigentlich Grund glücklich und stolz auf mich zu sein. Das Leben ist nicht nur in der Ecke deines Verstandes, nicht nur im Ansehen der Freunde und der Nachbarschaft, das Leben ist voller Wunder und Güte, und das erlebe ich jetzt.“
🙏
Durch welch vermeintlichen Albtraum (WUNDERnvolle Gnade des Lebens…) Xiao endlich aus der Furcht-baren Kontrolle ihrer Familie fliehen und zu dieser LIEBEvoll-weisen Einsicht gelangen konnte, kann man hier ab Seite 3 lesen
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22.05.2020

dem.
Jetzt muss ich Schweden innerhalb von 3 Wochen verlassen. Ja, ich habe die Möglichkeit Berufung einzulegen, aber ich zweifle am Gelingen durch dieses eiskalte und arrogante System und Verhalten.
Ich habe einen Job in dem ich mich wohl fühle, habe Kollegen und Menschen um mich, die ich liebe und ich werde wirklich gebraucht ihn dieser Zeit der Krise! Jetzt, nachdem Frank und ich drei Jahre lang gekämpft haben, weiß ich nicht mehr, was ich machen und wie weitermachen soll.“
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26.09.2020

Als ich vorsichtig Holz nachlege, zwickt sie mich in den Popo und zwinkert mir kurz zu – und ich hoffe, dass ich sie nicht allzusehr abgelenkt habe.
Eine Weile später sagt sie plötzlich leise: „Jetzt passiert etwas komisches. Mein Körper fühlt sich irgendwie dick – ausgedehnt – fast grenzenlos an“ und ein paar Minuten später: „Jetzt ist wieder alles normal“.
Als sie die Augen wieder öffnet erklärt sie mir, dass plötzlich ihre körperlichen Grenzen irgendwie verschwunden waren und sie sich mit allem verbunden fühlte und fragt unsicher, ob ich das glauben und verstehen könne?
„Oh ja das kann ich“ antworte ich „und es ist echt, weil du es nicht erwarten/wollen konntest da du nichts davon wusstest – WUNDERvoll! Bitte, meine Liebe, sei dankbar über diese, vielleicht einmalige Gnade um Verstehen/BewusstSein zu können und versuche nicht es wieder zu erreichen.“
„Es ist toll, dass du es und mich verstehst“ meint sie und ich erkläre ihr, dass das was ich 2013 während meiner ver-rückten Bauwagenzeit in der Wagenburg nach dem ungeplanten Verzehr eines „Spacekeks“ erfahren durfte auch für mich unerwartet war
aber sehr wichtig zum Verstehen/BewusstSein wurde und auch bestehen bleibt ohne wiederholt werden zu müssen.
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28.04.2021

Frau Xiao 😍
zu Deinem fünften Geburtstag hier
in Schweden wünsche ich Dir von
ganzem Herzen, dass Du endlich
frei entscheiden darfst wo und wie
Du sein, leben und lieben möchtest
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21.05.2021
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Gaaanz 💜lichen Dank liebes Leben…
und Euch allen 😘
die Ihr für uns gehofft/geholfen habt 🙏
Nach 207 Tagen Albtraum
in China und Sri Lanka 😱
sowie 1548 Tagen
Schweden-Psychothriller 😢
Du bist ein Riese Xiao
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22.05.2021

Danke Leben, danke meine Freunde, danke Frank und danke an mich selbst! ❤️🙏🌍
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11.7.2021

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23.5.2023

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6.3.2025

„Alles fügt sich perfekt zusammen, auch wenn es so aussieht, als würde manches auseinanderfallen. Vertraue auf den Prozess, den Du gerade erlebst.“
N.D. Walsch

gemeinsam nach Lappland…
…in die mir 1991 zugefallene „Hütte“ im Inseldorf am Polarkreis in Nord-Schweden
Nach einer guten Nacht, ausgiebigem Gsälz(Marmelade)brot-Frühstück und sehr herzlicher Verabschiedung, holt uns früh morgens unser Freund Dieter mit frischen Butterbrezeln zum Flughafentransfer ab – was er sich auf keinen Fall nehmen lassen wollte.
Am Stuttgarter Flughafen angekommen geht`s mit (Gitarren)Sack und nun Umzugs- statt Fahrradkarton zum Einchecken für den Charterflug meines Freundes Rainer (der alle Hebel in Bewegung setzen wollte, um mich aus dem Abschiebelager frei zu bekommen) nach Arvidsjaur.
Im Shuttlebus übers Rollfeld und die Rolltreppe hinauf – dann ist es so weit…
Es wird endlich wirklich und wahr – nach einem nicht enden wollenden Albtraum sind wir gemeinsam unterwegs in meine langjährige Wahlheimat Schwedisch-Lappland.
Xiao ist verständlicherweise total müde und so wecke ich sie erst kurz vor der Landung.
Nach 4 Stunden Flug (mit kurzer Zwischenlandung in Frankfurt-Hahn) landen wir in Arvidsjaur über den Testbahnen der Automobilindustrie auf dem Eis.
Fräulein Xiao`s (erstes) Gespür für (Lappland-)Schnee.
Mein Freund Thomas aus Arvidsjaur holt uns vom Flughafen ab und bringt uns zum Essen mit seiner Frau in deren Haus.
Der Kreis schließt sich – bei ihnen habe ich nach Tourstart und den ersten 90 km am 8. Mai letztes Jahr mein erstes Abendessen erlebt und danach bei ihnen meine erste Tour-Nacht verbracht – damals war die Mongolei noch ein Scherz und China nicht mal im Kopf, weil undenkbar!
Leben Du bist der Mega-Hammer – Dankeschön ![]()
Im Inseldorf angekommen müssen wir noch auf meinen „Reservebruder“ Terje wegen des Hausschlüssels warten – er hatte mir bei der Verabschiedung von ihm und meinen „Reserveeltern“ noch ein paar Energieriegel mitgegeben die ich manchmal so nötig brauchte.
Dann sind wir endlich DAHEIM
Nachdem Xiao am nächsten Tag auf dem Eis mit Schnee unsere Liebe sichtbar macht, kommen einen Tag später die TolleTrolle Monia und Björne aus Deutschland für 8 Tage auf Besuch – auch zwischen Xiao und ihnen herrscht sofort Herz-Verbindung ![]()
Wie unglaublich der nicht enden wollende, vermeintliche Albtraum noch die nächsten Jahre weitergeht (durch die rückgratslose schwedische Mentalität) kann man in diesem PDF ab Seite 14 nachlesen
Xiaos Weg zu mir…
…und „unseren“ Eltern
Anfang Februar beantragt Xiao in Peking das 3-Monats-Visum für Schweden.
Danach zieht sie, da Xins Freund zurückkommt, von deren Appartement in ein Hostel in Peking, um dort auf den (hoffentlich positiven) Visumbescheid zu warten.
Nach einem telefonischen Interview wird das Visum am 11. Februar genehmigt.
Als der Pass mit Visum via Post und ein paar Tage später zum Hostel kommt buche ich ihr den Flug für den 21. Februar um 02.15 Uhr ab China über Moskau nach Stuttgart.
Am 15. Februar macht Xiao mit ihrer ehemaligen Highschool-Freundin Dan (die sie im Hostel besucht und eine Nacht bei ihr übernachtet hat) einen Ausflug zur Verbotenen Stadt.
Am Abend des 20. verlässt Xiao das Hostel und fährt mit der Metro zum Pekinger Flughafen wo sie noch vor Mitternacht ankommt.
Doch dann im letzten Moment noch eine Hürde beim Einchecken!
Ohne einen Rückflug lassen sie Xiao nicht fliegen – also buche ich in allerletzter Minute noch einen Rückflug.
Planmäßiger Start um 02.15 Uhr bei Schneeregen.
Nach 8,5 Std. landet Xiao (mit 5 Std. Zeitverschiebung) um 05.40 Uhr in Moskau und um 09.30 Uhr geht es weiter nach Stuttgart wo sie nach 3,5 Std. (mit weiteren 2 Std. Zeitverschiebung)um 10.55 Uhr landet.
Nach einer letzten Befragung am Zoll in Stuttgart liegt Xiao schüchtern und müde aber glücklich in meinen Armen.
In der „Knutschkugel“ (Smart) meiner Eltern fahren wir die 30 km nach Aidlingen, wo sie von „unseren“ glücklichen Eltern ganz liebevoll empfangen wird.
Sie schließen ihre neue Tochter sofort ins Herz.
Sauerbraten und Spätzle mit und von unseren glücklichen Eltern – mein gewünschtes Mittagessen für diesen Festtag.
Nach Mittagsschlaf in meiner Wohnung unterm Dach, geht`s zu den Freunden vom Lindenhof und im Nachbarort Deufríngen.





































