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Natur-lich über mich/uns

Unser offizielles Ja-Wort…

…im nicht enden wollenden Albtraum

Gut 9 Monate nach unserer wundern-
vollen Begegnung…

Auszug aus Radtour Band1, S.122/123

…und knapp 7 Monate nach unserem spontanen, inoffiziellen Ja-Wort…

Auszug aus Radtour Band2, S.134

…in Sri Lanka…

…holt uns eine Woche vor unserem Heiratstermin unser Künstlerfreund Roland mit Werkzeug und Bohrständer im Inseldorf ab, um ihm im 80 km entfernten Suppevare beim Bau des langersehnten Gewächshauses zu helfen – er meint er könne uns ja von dort direkt zum Standesamt nach Arjeplog bringen und gleich auch Trauzeuge sein. Nach drei Tagen bohren, imprägnieren und schrauben in Rolands Atelier beginnt die Vorbereitung für das Montieren…

…und nach zwei Tagen steht die aufwendige, imposante Konstruktion – und besteht sogar den Affentest 🙃

Weil es mir am Nachmittag des 11.5. unerwartet gelingt Rolands Hotpool-Wasserpumpe zu reparieren, lässt er spontan Wasser ein und heizt an für eine unvergessliche Vor-Hochzeitsnacht – zuerst zu dritt…

…und dann noch natürlich die halbe Nacht in romantischer Zweisamkeit 😘

Am Morgen des 12. Mai 2017 fahren wir die gut
50 km bis Arjeplog.
Da wir noch keinen Bescheid haben wegen unseres (uhrzeitlich nicht festen) Trauungs-Termins, besuchen wir noch Rolands Mutter, unsere 93-jährige Freundin Gerda – die mich auch (fast genau ein Jahr zuvor) zu meiner ungeplanten Radtour bis und durch China ermuntert hatte.

Nachmittags endlich im ‚Tingsbacka‘-Rathaus bei meiner langjährigen Bekannten, der Bürgermeisterin Britta, geht es sehr persönlich und herzlich zu. Britta hat auf meinen Wunsch folgenden Trauungs-Text ohne „bis dass der Tod euch scheidet“ ausgewählt:

„Die Voraussetzung für eine gute Ehe ist ein starkes Band der wahren Freundschaft.
Eure Liebe zu einander wird tiefer mit jedem Tag und bereits jetzt ist Eure Liebe für einander ein großer Teil Eures Lebens.
Wenn man jemanden wirklich mag ist man bereit, die guten Seiten des anderen – und auch die Schlechten – mit gleichem Verständnis und Respekt zu akzeptieren.
Jemanden zu heiraten bedeutet dieser Person zu sagen – ich habe Dich von allen Menschen erwählt, die ich getroffen habe und die ich treffen werde.
Ich habe mich entschlossen Dir treu zu sein weil ich das Gefühl habe, dass die Liebe zwischen uns besonders ist.
Ich möchte mit Dir alles teilen was das Leben uns zu bieten hat – sowohl die guten Momente als auch die schlechten
weil ich Dich liebe“

Nun als offizielles Eh(e)paar mit ‚Vigselbevis‘ (Trauschein) geht es dann unter Seifenblasen und mit Trauzeuge Roland zur nahgelegenen Pizzeria.

Danach bringt uns Roland mit Sack und Pack zurück ins Inseldorf…

…wo, wie es sich für eine echte Biker-Braut gehört, am nächsten Tag gleich der richtige Untersatz getestet wird 😘

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