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Ein- & Aussichten End(e)-Täuschung GeDanken

Eso-Spirit(d)ualität

In the wish for enlightenment

Nachdem mir das Leben Mitte Oktober 2024 in der Hütte zuerst diesen Beitrag und dann eine Woche später dort die „faszienierende“ Melanie Unara Salomon 💜 zufallen lies (die unter anderem verlauten lässt, dass sie Geld liebt, die Stimme Gottes auf Erden ist und unbezahlbare Liebe verkauft), ..musste ich den Beitrag nun natürlich mit ihrer REICH-lich(t?) GOLD/GOTTigen Geschäftsidee an 2 Textstellen erweitern – meine Hoffnung, dass mein Gefühl unbegründet ist, hat sich nicht bestätigt, denn ich musste leider mit Melanies Hohem Priester & Star-Mentor sowie in ihrer FB-Gruppe erfahren, dass das Leben mit dem Zufall Melanies und ihrer Mach(t)enschaften der Zeitqualität entspricht, wo mehr und mehr ans Licht kommen darf um erkannt und losgelassen werden zu können 🙏

SPIRITUELLE BERIESELUNG ODER UNTER(/N)HALTUNG
oder
wenn unser Wunsch/K(r)ampf nach Reichtum/Erfolg/Anerkennung… plötzlich auf Erleuchtung umschwenkt

noch eine („die“) Stimme Gottes auf Erden noch ein TOLLEs Buch
noch eine Meditationstechnik
noch ein Ashram
noch ein Kurs in Wundern
noch eine Klangschalen-Therapie
noch ein (Online-)Seminar
noch eine spirituelle Gruppenmitgliedschaft
noch ein Channeling
noch ein Wunderkind als/oder Guru
noch eine Esoterik-Messe …
und dazwischen
zum Kartenlegen
zum Medium
zum Coach
und daheim dann
ganz viel Wunder-Mittelchen und -Hilfszeug
ganz viel transformierende Musik
bis in die und (wegen unruhigem Schlaf) sogar mitten in der Nacht 😢 …

Der jährliche Esoterik-Umsatz allein in Deutschland wird auf 25 Milliarden Euro geschätzt – Tendenz rasend steigend!

Wann können wir endlich
reich-lich(t) glitzern wie Melanie Unara reden wie Betz
lieb sein wie Tolle
schreiben wie Walsch
helfen wie Dahlke
hellsehen wie von Bingen
heilen wie Gröning
medial sein wie Voggenhuber
fühlen wie von Dreien
denken wie Krishnamurti
mutig sein wie Ghandi
loslassen wie Buddha
lieben wie Jesus
oder gar aufsteigen wie die Meister…?

Oder
wenn wir dann mal (endlich) ehrlich hinschauen wollen oder gar – wenn UNzuFRIEDENheit/verZWEIFELung/MissTRAUEN/Krankheit (wieder) kommen – müssen!
Wie und wann stellen sich bei uns (endlich und wirklich) ZuFRIEDENheit, VerTRAUEN und HEIL-(Ganz-)Sein ein?
Wie und wann können oder dürfen wir endlich ANGST, MANGEL und VERURTEILUNG loslassen – und so l(i)eben, wie wir es uns SEHNlichst/HERZlichst wünschen?

Wenn sich bei so innigem Wunsch nach Veränderung trotz des (oft imensen) Geld-, Zeit, und Emotions-Einsatzes keine wirkliche Veränderung in unserem Denken und Fühlen einstellt – (oft nicht einmal) erkennbar durch unsere ungewünschten, leidvollen Momente die wir Gnadenvollerweise erleben dürfen (wie z.B. Krankheit, Verlust, Bedrohung, Hass. Gewalt…) wo alles theoretisch „gelernte“ und anscheinend verinnerlichte plötzlich total weg ist – und genau hier dürfte etwas in und an uns erleuchtet (angeschaut/erkannt/verstanden) werden und damit heilen 😍

Warum halten wir (wieder) mit Eselssturheit (sorry meine lieben Langohr-Freunde) auch an diesem unserem neuen Weg (gedank- und willentlich) so k(r)ampfhaft fest?

Ist unsere „Spiritualität“ vielleicht nur ein neuer Anstrich, eine neue Unter(/n)haltung oder eine neue L(i)ebens- und Sterbens-Versicherung – für unseren Mangel, unsere Angst und (eingetrichterte und eingebildete) Kleinheit – ein lieblicher Anstrich über unser marodes Selbstwert- und L(i)ebens-Gebäude?

Immer wieder erfahre ich von (zu sich selbst) ehrlichen Menschen in der „Esoterikschleife“, dass sie komischerweise bevor sie zur Esoterik gestoßen sind, eigentlich freier und unbekümmerter gelebt haben!
Das ist überhaupt nicht komisch, sondern ganz logisch (wenn man unsere Psyche verstehen darf) und deshalb genau wie bei so vielen Lottogewinnern. 😢

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GeDanken

stell Dir vor…

…die KRISE ist zu Ende… 🙃


…doch selbst wenn wir könnten, würden wir nicht wieder dort weitermachen wollen, wo wir so unbegreiflich plötzlich und FURCHTbar aufhören (loslassen) mussten 😵
Weil wir verstehen durften, welche GNADE dieses unfreiwillige aber dringendst NOTwendige und bisher undenkbare INNEHALTENmüssen eigentlich ist 😘
Jäh wurden wir auf der ganzen Welt (und vielleicht im allerletzten Moment) herausgerissen aus dem exponentiell wachsenden WAHNsinn mit immer schneller, höher, weiter, mehr… was uns zunehmend unsere Gesundheit, MitMENSCHlichkeit und unser MitGEFÜHL (für uns selbst und alle/s) kostete und fast dazu führte, dass unsere uns liebende MAMA-Erde kollabierte 😭
Es war sicher alles andere als eine leichte GEBURT 🤒
doch die VorFREUDE (während unserer HEILung in das neue BewusstSEIN) auf die CHANCE endlich in innerer und äußerer ZuFRIEDENheit und vor allem LIEBEvoll (Eins)SEIN zu können, war natürlich größer 😍

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GeDanken

kam plötzlich…

…aus/zu mir zum Jahreswechsel 2019/20

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Ein- & Aussichten GeDanken

Ein ungewöhnlicher Dialog…

…mit einem herzlich verbundenen, lieben Freund der Xiao sehr lieb hat 🥰

…da ging der (vermeintliche) Albtraum noch über 2,5 Jahre weiter 🧐👇 Unser_unglaublicher_Weg_-_nurText.pdf (ab S.17, Mitte)

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Erfahrungen

Luft raus – Zeitbombe verstopft Luftpumpe

Wie durch meine, seit der China-Radtour 2016 versteckte (weil unbewusst nicht ausgeheilte), lebensbedrohliche Krankheit nach zweieinhalb Jahren ganz plötzlich der Tod (laut Ärzten) wieder sehr nahe war.

Genau an unserem 2. Hochzeitstag hat mich der Thrombose- und Lungenembolie-Albtraum meiner China-Radtour 2016 bewusst wieder eingeholt.
Nach 4 Tagen Schmerzen an thrombosemäsig verwirrenden Stellen, kam mit der kurzen, schweren Atemnot am Sonntag Nachmittag mein deutliches Zeichen für einen Arztbesuch.
Unser Freund Terje bringt mich und Xiao ins Gesundheitszentrum in Arjeplog, wo die Krankenschwester leichtes Fieber und, laut ihren labidaren Worten, einen „leicht hohen“ CRP-Wert (Infektionswert im Blut) feststellt.
Auf meine Frage wie hoch mein leicht hoher Wert ist, meint sie 108 – und auf meine Frage wieviel normal sei, meint sie unter 5!?
Obwohl ich ihr schon bei meiner Ankunft, sowie auch später dem dazukommenden Arzt, deutlich klargemacht habe, dass, wie schon in China, mein äußerlicher Zustand sicher nicht den gefährlichen inneren Zustand widerspiegelt, ist man sich denke ich, meiner lebensbedrohlichen Lage wahrscheinlich nicht wirklich bewusst.
Zum Glück brauche ich keine Angst zu haben, da Leben und Tod beide meine Freunde sind.
Mit dem Krankentaxi geht es beim sonntäglichen Wintereinbruch zum 220 km entfernten Krankenhaus nach Piteå, am Bottnischen Meer.
Um 21 Uhr in der Akut-Annahme im Krankenhaus in Piteå angekommen, kann/will man auch hier nicht so richtig glauben, dass man lebensgefährlich krank und gleichzeitig in so guter Verfassung sein kann.
Da die hohen Blutinfektionswerte sich auch hier bestätigen, ja sogar in den letzten Stunden noch auf 111 angestiegen sind und wegen meiner Beschreibung der Thrombose mit anschließender Lungenembolie 2016 in China, bekomme ich kurz vor Mitternacht vom herzlichen, jungen Nacht-Arzt eine Spritze zur Blutverdünnung – er meint, dass es für eine Lungen-CT jetzt schon zu spät sei aber ich könne ja morgen früh wiederkommen.
Nachdem ich meinen langen Anfahrtsweg klargemacht habe, bekomme ich ein Bett in der Akut-Station, mit der 99%igen Aussicht des Arztes auf Heimkommen nach der CT am nächsten Tag?!
13.5.2019
Nach einer guten Nacht, da ich die Schmerzen im Bein gedanklich unstörend machen durfte, ergibt die CT am Morgen endlich ein klares Bild, das meinem tiefen Gefühl entspricht – Lebensgefahr durch eine schwere Lungenembolie!
An ein Heimdürfen ist jetzt natürlich nicht mehr zu denken – was ich mir bisher, durch mein Körpergefühl, auch nicht richtig vorstellen konnte.
Es folgte ein ausführlicher Farbdoppler-Ultraschall des rechten Beines, wo einige Verstopfungen der Blutbahnen durch evtl. auch ältere Blutgerinsel festgestellt werden.
Man geht davon aus, dass die Thrombose und Lungenembolie von 2016, während meiner China-Radtour, nicht richtig ausbehandelt wurden.
Damit hätte ich nie gerechnet – dass die Krankheit noch in meinem Körper lauert.
Zum einen gab es ja für mich nach meiner damaligen Blitzgesundung keinerlei Anzeichen mehr (bis am Mittwoch – die ich aber bis Sonntag leider nicht als Thrombose deuten konnte)
und zum anderen war ich ja auch genug mit/in unserem Albtraum beschäftig um mich nach der Rückkehr nach Schweden nochmals mit der augenscheinlich geheilten Krankheit zu beschäftigen
Ich komme ins 3-Bett-Zimmer der Herz-Lungen-Station. Zum 83-jährigen, schwerhörigen Eigenbrödler Kurt und zum jämmrigen, 72-Jährigen Anders der außer seines ständigen Nörkelns und Fluchens, wegen seines breiten Piteå-Dialektes fast nicht zu verstehen ist
Die blutverdünnende Spritze von Mitternacht soll eigentlich 24 Stunden halten, aber um die Mittagszeit scheint die Wirkung bereits weg, denn ich bekomme jetzt stärkere Schmerzen im rechten Bein und fühle mich wieder kränker – aber die folgenden Tabletten zur Blutverdünnung soll ich geplant erst um 20 Uhr bekommen. Das würde ich natürlich gerne mit einem Arzt besprechen.
In den nächsten 5 Stunden bitte ich deshalb 2 Mal Krankenschwestern, mit einer ausführlichen Erklärung, um ein dringendes Gespräch mit einem Arzt – leider ohne Erfolg, außer der wiederholten Frage, ob ich Schmerzmittel haben wolle, was ich grundsätlich mit der Erklärung ablehne, dass ich das Vorgehen in meinem Körper immer ungefälscht und deutlich spüren kann.
Mein lebensbedrohlicher Zustand und mein Gefühl für meinen Körper, scheint wegen meiner guten Werte und wegen meiner Freude auch hier unterschätzt zu werden.
Als ich um 20 Uhr die Tabletten zur Blutverdünnung bekomme, verschlechtert sich mein gefühlter Zustand nochmals und dann kommt auch noch Fieber-Gefühl mit schwitzen und frieren dazu.
Da unverständlicherweise seit Mittag auf mein Bitten kein ein Arzt kam und sogar die routinemäßigen Kontrollen meiner Werte ausgeblieben sind, gehe ich um 21.30 Uhr zum Aufenthaltsraum der Nachtschwestern und fordere aufgebracht und an ihre Verantwortung appelierend sofort einen Arzt.
Man blickt mich nur wie einen Idioten an.
Nachdem bis 23 Uhr weder eine Krankenschwester noch ein Arzt an meinem Bett aufgetaucht ist, gebe ich meine Einstellung und Gedanken auf und mache dafür gedanklich die Schmerzen und das Unwohlsein für den wichtigen Schlaf unstörend, was anscheinend zum baldigen Schlaf geführt hat denn
um 01.30 Uhr werde ich wach, weil Anders, mein Bettnachbar wieder mal die Nachtschwester alarmiert hat – als er sich beruhigt sieht die Schwester, dass ich wach bin, verlässt aber trotzdem unser Zimmer um eine halbe Stunde später wieder zu kommen und mich zu fragen ob ich nicht schlafen kann.
Jetzt platzt mir der Kragen und ich fordere laut sofort einen Arzt. Sie wird zornig und ruft beim Weggehen, dass sie auf meine Verantwortung nun einen Arzt aus dem Schlaf reiße.
Ein paar Minuten später ist sie mit dem Messwerte-Wagen wieder da und beginnt meine Werte zu checken. Ja, sage ich, zuerst müsst ihr mal euren Job richtig machen und dann könnt ihr immernoch einem Patienten in lebensbedrohlicher Krankheit Angst machen.
Sie meint ich hätte keine Ahnung wie viel sie zu tun hätten – jetzt verstehe ich, dass sie hier keinerlei Verständnis und Mitgefühl für mich haben, da meine Werte so gut sind, und ich keine Schmerzmittel brauche – dabei klingele ich bewusst nie nach einer Schwester, weil ich weiß und schätze wie viel sie zu tun haben.
Da sie jetzt für die heutigen Versäumnisse ihrer Abteilung mich verantwortlich macht, schone ich sie nicht mehr und knalle ihr alle Fakten und Versäumnisse um die Ohren, die hier an mir trotz meiner Hinweise und netten Zusammenarbeit bereits begangen wurden.
Jetzt bietet sie mir an mit dem Nachtarzt zu reden.
Kurz darauf treffe ich im Patienten-Aufenthaltsraum den herzlichen Nachtarzt der mir letzte Nacht zu 99% das Heimgehen versprochen hatte und dieser erklärt mir mitfühlend, dass die Krankenschwester weinend zu ihm kam und alle hier heute überfordert waren und ich mache ihm klar, dass durch dieses arrogante und ignorante Macho-Gehabe, anstelle von Gefühl für und Wissen über ihre Patienten, der Zeit- und Selbstbewusstsein-Mangel und damit die Probleme seiner Schwestern sicher nicht kleiner werden.
Er stimmt mir zu und und ich sage ihm, dass ich mich bei der Nachtschwester entschuldige, damit sie nicht, wie ein kleines Kind, weiter gleichzeitig zornig, gekränkt und beschämt sein müsse und er aus dem Schneider sei.
Er erklärt mir, dass ich mir trotz meines größeren Unwohlseins keine Sorgen zu machen brauche und morgen mit dem Stationsarzt alles besprechen könne – zwingernd sage ich ihm, wie schon in der Vornacht, noch einmal, dass ich mit meinem Tod sicher besser umgehen könne als sie.
Wir verabschieden uns wie in der vorigen Nacht umarmend und als ich später noch die Schwester herzlich errreichen darf, kann ich noch 2 Stunden schlafen bis der gute Anders nebenan wieder quängelt
Nachdem ich am Morgen (Dienstag, 14.5.) frage, ob es ok ist mit den Blutverdünnungstabletten zu warten bis nach dem Gespräch mit einem Arzt, stellt sich zur Mittagszeit eine Ärztin bei mir vor, mit der ich lange rede und bei der ich Mitgefühl Verständnis und Kompetenz spüre.
Sie scheint mich und meine Krankheit wirklich zu verstehen und meint es wäre ein Wunder, dass ich diese schwere Lungenembolie überlebt hätte – ob sie wirklich versteht was meine unglaublich guten Werte mit meiner inneren Eistellung und meinen Gedanken so wie meinem Vertrauen in Leben und Tod zu tun haben, weiß ich nicht, aber wir haben einen herzlichen Respekt füreinander – und das ist eine gute Basis.
Sie veranlasst sofort ein Herz-Ultaschall um zu sehen, wie stark das Herz durch die schwere Embolie geschädigt wurde – aber auch hier ist, zur allgemeinen Verwunderung, alles bestens.
Sie meint wir würden jetzt nochmals 2 Wochen auf Spritzen umstellen und sie würde noch eine Krebsuntersuchung des Magens vorschlagen, um dies als mögliche Ursache der Thrombose auszuschließen.
Leider wäre aber erst in 2 Tagen, am Donnerstagabend, ein Termin zur Herz-CT frei – aber ich bleibe gerne noch hier, um mich unter Kontrolle austesten zu können, da sie meint, dass ich ruhig bis zur Schmerzgrenze auf den Beinen sein dürfe.
So gehe ich immer wieder eine zeitlang unter Beinschmerzen auf den Gängen umher und erhole mich dann wieder im Bett oder sogar in der kräftigen Frühlingssonne auf dem Stations-Balkon, der extra für mich geöffnet wird.
Da auch bei der Magen-CT am Donnerstag um 19 Uhr alles ok ist, darf ich mich am Freitag (17.5.), nach einem letzten deftigen Frühstück und Mittagessen sowie einem offenen Abschlußgespräch mit der Ärztin und einer herzlichen Verabschiedung von meinem Bettnachbarn und Freund Anders, auf den Heimweg machen.
Die Stationsschwestern haben meine Heimreise organisiert, bei der es mit dem Bus die 130 km bis Arvidsjaur gehen soll wo dann bereits ein Taxi bis Mellanström auf mich warten würde.
Als ich die verschriebenen Blutverdünnungsspritzen in der Krankenhausapotheke geholt habe (leider haben sie nur 12 der 24 da und diese kosten mich 65 Euro – und reichen nur für 6 Tage!?) sehe ich, dass der wartende Bus sogar bis Arjeplog fährt und verstehe deshalb nicht warum das Taxi nicht in Arjeplog wartet. Aber da ich keine Kontaktdaten, weder von meiner Krankenstation noch vom Taxi habe, lasse ich gedanklich einfach los, muss aber nochmals ins Krankenhaus spurten, da ich nicht auf der Busliste stehe – wieder ein Versäumnis. Um 14.10 Uhr startet die Heimreise planmäsig und aus dem Bus sehe ich sogar noch einmal zu meinem Zimmer und Stationsbalkon.
Vorbei gehts am Bottnischen Meer – genau da wo ich 2017 auf der Rollertour gebadet habe.
Am Busbahnhof steigt dann sogar noch die ehemalige Mellanströmerin Eva mit ihrem Lebensgefährten zu, bevor es ein Stück am Piteälven-Fluss entlang Richtung Arvidsjaur geht.
Um 16 Uhr in Arvidsjaur am Busbahnhof ausgestiegen ist mein Taxi nicht da!?
Nach einer halben Stunde warten mache ich mich mit meinem Gepäck trampend zu Fuß in Richtung Stadtende und nach eineinhalb Kilometern werde ich gut 50 km bis Slagnäs mitgenommen.
Nachdem ich da auch wieder mit zusammengebíssenen Zähnen 1 km bis zum Ortsende gehe, werde ich 10 Minuten später bis 1 km vor Mellanström mitgenommen.
Erschöpft (nach fast 4 km mit Gepäck heute – zum Glück habe ich im Krankenhaus schon bis zur Schmerzgrenze umhergehen dürfen) komme ich um 18 Uhr zuhause an, wo die tapfere Xiao bereits seit einer Stunde wartet.
Nachdem ich den Brief der entgültigen Ablehnung von Xiaos Asylgesuch gelesen habe der heute gekommen ist, können wir sogar im Wintergarten zu abend essen.
Das Problem mit Xiaos anscheinend unmittelbar bevorstehender Abschiebung, zurück in den Albtraum, muss bis Montag warten – auch wenn die schwedische Gerichtbarkeit natürlich nicht vertrauenswürdiger arbeitet als z.B. das Gesundheitssystem, die Asylbehörde oder …, weil natürlich auch da, trots der eklatanten Fehler, aus Angst eine ungeheuerliche Arroganz/Dummdreistigkeit herrscht, um die schwedische Unfähigkeit Fehler zu begehen (und damit daraus zu lernen) zu kaschieren – denn bei einem sind die lieben Schweden absolut zuverlässig und schamlos – beim Kaffeepause und Feierabend machen 😉
Leben sei Dank darf ich Vertrauen, sonst wäre mein Magen sicher schon lange nicht mehr in Ordnung.
Traumwetter als Willkommensgruß.
Während Xiao am Samstag (18.5.) mit Linda auf einem Yoga-Malkurs in Arvidsjaur ist, genieße ich die 22 Grad auf der Terrasse und lasse mir alles noch mal durch den Kopf gehen:
so einfach wie in China ist der Sinn der Krankheit (noch) nicht zu erkennen – damals wurde ich schlagartig „gesund“ nachdem die Visumverlängerung genehmigt war um Xiao wieder treffen zu können – der Rest ist bekannt.
Vorteil der jetzt wieder ausgebrochenen Krankheit:
zum Einen kann sie sich nicht länger verstecken und hat damit nicht nur ihre große Gefahr verloren sondern gibt mir endlich die Chance sie bei der Heilung zu unterstützen
und zum Anderen wurde mein ganzer Körper mal ordentlich durchgecheckt wobei sich rausstellte dass:
– das Herz sehr stark ist und erstaunlicherweise nicht einmal durch die schwere Lungenembolie angegriffen wurde!
– die Lunge sehr stark ist und trotz der schweren Embolie noch eine Sauerstoffsättigung zwischen 93% und bei der Entlassung sogar schon wieder 99% hatte.
Auch durfte ich wieder viel über (meinen) Körper und Geist dazulernen und sogar zum ersten Mal ganz bewusst Schmerz gedanklich umwandeln, damit er mich für den wichtigen Schlaf nicht zu stören brauchte (was 9 Jahre zuvor nach meinem wundernvollen Motorradunfall unbewusst/intuitiv geschah)
Nachteil:
– muss jetzt, nach dem zweiten Mal, eigentlich lebenslang blutverdünnende Medizin zu mir nehmen – auf die unerlässlichen 6 Monate gehe ich auf jeden Fall ein – aber dann darf es für mich, der sonst nie Medizin braucht, auch genug sein – falls ich nicht vom Leben klare Zeichen zum Weitermachen bekomme.
– muss laut der Ärztin evtl. noch ein paar Wochen die Schmerzen der Blutpfropfen im rechten Bein und der linken Seite unterhalb des Brustkorbes aushalten – da ich bekanntlichermaßen grundsätzlich keine schmerzstillende Medizin nehme, um die Vorgänge im Körper immer zu spüren – aber auch hier scheint alles sehr schnell zu gehen denn schon heute, nach einer Woche, treten fast keine Schmerzen mehr auf.
Epilog 😉
Die Ärztin meinte es wäre ein Wunder, dass ich diese schwere Embolie überlebt habe – das freut mich für sie, da sie damit (zumindest unbewusst) an Wunder glauben können – ich darf Wunder(n) leben und im Gegensatz zu Ihnen liebe/schätze ich das Leben nicht mehr als den Tod 😊
Sogar am Sonntag gibt es nochmals 22 Grad – perfekt zum Eisbrecher-Finale sowie zur Kanu- und Badepremiere
Wir haben sehr viel Spaß beim crashen des letzten Eises
und die Super-Energie des noch recht kühlen Wassers hat meinen Körper nach der schweren Thrombose und Lungenembolie wieder komplett aufgeladen – ganz zu Xiaos Freude über den kümmerlichen kleinen Frange 😜

Im Herbst 2019 lässt mir das Leben statt der lebenslang täglichen, teuren und chemischen Blutverdünner-Spritzen Nattokinase-Kapseln zufallen – mit denen ich sehr zufrieden bin, weil ich seither selbst nach langem Sitzen keine dicken Waden mehr bekomme und sogar deren langjährige Krampfadern zurück gingen. Und nun, nach fünf Jahren viel mir dieser Beitrag zu:

Hier zum Beitrag
Hier zu meinen Nattokinase-Kapseln
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Osho – sagte mir nix…

…bis mir 2018 das Hörbuch zufiel

und dann vier Jahre später sein Buch

liebevoll-wei.se/DasBuchVomEgo.pdf
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Mittsommer-Traum

HAPPY (BIRTH) DAY & NIGHT

Kanu-Premiere zu einer kleinen Insel … und dann auf Rentierfellen am Lagerfeuer reinfeiern/-feuern in den Geburtstag – das war mein Wunsch...

…also Kanu aus der Winterverwahrung und Klamotten, Verpflegung, Schlafsäcke sowie Rentierfelle eingeladen.
Da es schon seit einer Woche gänzlich eis- und schneefrei ist und eine recht windstille Nacht werden soll – aber nicht so warm, dass die Stechmücken schon ihrer Bestimmung nachgehen können.

Auf die Plätze fertig los!

Insel in Sicht – Wind geht gegen Null – Perfekt!

Wir gleiten auf unser Nachtlager zu – die kleine Högholmen („Hochinsel), auf der ich zuletzt vor vielen Jahren mit meinem MotoCross-Freund Rainer und unserem gemeinsamen Freund Günter war, die mich mit den Motorrädern besuchten.

Läppischer Wurzelsepp

Hier kocht man(n) besonders gern, da die Küche keinen Abzug benötigt und vor allem selbstreinigend ist

Nach Nudelauflauf mit Fischstäbchen, und Grillwurst mit Kartoffelsalat…

…macht sich die Naschkatze (schon mal) über den Geburtstagskuchen her

LappeSchlappe-Badepremiäre – eine Woche nachdem das Eis verschwunden ist.
Kaltes, natürliches Wasser hat eine enorme Energie – dass man(n) sich wie neu geboren fühlt haben mir viele bestätigt, die ihren inneren (Kaltwasser-Bade-)Schweinehund überwunden haben

Wie „kühl“ das Wasser (noch) ist kann man/FrauXiao belustigt sehen – äh – nicht sehen!

Wenn einfach alles passt – liebes „Leben…“, a ganz herzlichs dange
vom Frange…

…und von („meiner“) Frau Xiao

Wenn sich nicht nur 2 Sonnen und 2 Tage ganz nah sind

Flammende Herzen kurz vor Mitternacht und LappeSchlappe-Geburtstag

Burning Xiao

Zeit fürs 5-(Milliarden)Sterne-Bett – die man natürlich während der nächsten 10 Wochen (hier oben am Polarkreis) nicht sehen kann

Xiao`s Premiere – Über“nacht“ung auf Rentierfellen am Lagerfeuer

360° Rundpanorama-Geburtstags“nacht“
In Richtung Osten auf unser Inseldorf und den Hausberg, wo die Sonne bald wieder vorkommt…

…und im Westen wacht der Halbmond über unsere Rückreise-Garantie

Gute „Nacht“ Frau Xiao

Wenn der Geburtstagswunsch so WUNDERnvoll erfüllt wird –
„Leben..“ und Xiao ihr seid der Hammer!

Nord-Panorama aus dem (natürlich) Doppelschlafsack
Aber wer möchte da schon schlafen – auch wenn, oder gerade weil es schon nach Mitternacht und damit Geburtstag ist

Verspäteter Sonnenaufgang wegen Bewölkung – und doch noch mitten in der „Nacht“

Bestandsaufnahme während die Sonne die Nachtfeuchte trocknet

Ein letzter Blick zu unserem Hoch(nacht)lager bevor…

…uns der aufkommende Westwind tatkräftig beim Rückpaddeln zum Inseldorf unterstützt

Nachmittags dann Geburtstagskuchen auf der Veranda

Der Mitternachtssonne entgegen
Mittwinter-Traum

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Der Mitternachtssonne entgegen

„Nacht“-Paddeltour auf unserem Makkaure-See

Vom Garten aus der Mitternachtssonne entgegen

Die erste kleine Insel passieren wir (von habe ich mal ein Sami-Paar nach ihrer Hochzeitsnacht zurückgerudert)

danach Lager-Platz und -Feuer am Nordstrand der Schafsinsel

was will (Frange)man me(e/)hr…

…und Xiao Natur-lich au

Jippie ein Hippie 😎

nicht genug satt-sehen…

…kann man(n) sich daran

und dann blendet sie noch einmal auf – zwischen Wolken und Gaika-Berg

als wenn einem Flügel wachsen

Frau Xiao als…

…(Mitternachts)Sonnen-Anbeterin

Auf dem Heimweg kurz vor Mitternacht

Kurz vorm Garten – aber wer will da weiterpaddeln?

Heimkehr nach itternacht – während die Sonne hinterm Hausberg verschwindet

Mittwinter-Traum

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Unser offizielles Ja-Wort…

…im nicht enden wollenden Albtraum

Gut 9 Monate nach unserer wundern-
vollen Begegnung…

Auszug aus Radtour Band1, S.122/123

…und knapp 7 Monate nach unserem spontanen, inoffiziellen Ja-Wort…

Auszug aus Radtour Band2, S.134

…in Sri Lanka…

…holt uns eine Woche vor unserem Heiratstermin unser Künstlerfreund Roland mit Werkzeug und Bohrständer im Inseldorf ab, um ihm im 80 km entfernten Suppevare beim Bau des langersehnten Gewächshauses zu helfen – er meint er könne uns ja von dort direkt zum Standesamt nach Arjeplog bringen und gleich auch Trauzeuge sein. Nach drei Tagen bohren, imprägnieren und schrauben in Rolands Atelier beginnt die Vorbereitung für das Montieren…

…und nach zwei Tagen steht die aufwendige, imposante Konstruktion – und besteht sogar den Affentest 🙃

Weil es mir am Nachmittag des 11.5. unerwartet gelingt Rolands Hotpool-Wasserpumpe zu reparieren, lässt er spontan Wasser ein und heizt an für eine unvergessliche Vor-Hochzeitsnacht – zuerst zu dritt…

…und dann noch natürlich die halbe Nacht in romantischer Zweisamkeit 😘

Am Morgen des 12. Mai 2017 fahren wir die gut
50 km bis Arjeplog.
Da wir noch keinen Bescheid haben wegen unseres (uhrzeitlich nicht festen) Trauungs-Termins, besuchen wir noch Rolands Mutter, unsere 93-jährige Freundin Gerda – die mich auch (fast genau ein Jahr zuvor) zu meiner ungeplanten Radtour bis und durch China ermuntert hatte.

Nachmittags endlich im ‚Tingsbacka‘-Rathaus bei meiner langjährigen Bekannten, der Bürgermeisterin Britta, geht es sehr persönlich und herzlich zu. Britta hat auf meinen Wunsch folgenden Trauungs-Text ohne „bis dass der Tod euch scheidet“ ausgewählt:

„Die Voraussetzung für eine gute Ehe ist ein starkes Band der wahren Freundschaft.
Eure Liebe zu einander wird tiefer mit jedem Tag und bereits jetzt ist Eure Liebe für einander ein großer Teil Eures Lebens.
Wenn man jemanden wirklich mag ist man bereit, die guten Seiten des anderen – und auch die Schlechten – mit gleichem Verständnis und Respekt zu akzeptieren.
Jemanden zu heiraten bedeutet dieser Person zu sagen – ich habe Dich von allen Menschen erwählt, die ich getroffen habe und die ich treffen werde.
Ich habe mich entschlossen Dir treu zu sein weil ich das Gefühl habe, dass die Liebe zwischen uns besonders ist.
Ich möchte mit Dir alles teilen was das Leben uns zu bieten hat – sowohl die guten Momente als auch die schlechten
weil ich Dich liebe“

Nun als offizielles Eh(e)paar mit ‚Vigselbevis‘ (Trauschein) geht es dann unter Seifenblasen und mit Trauzeuge Roland zur nahgelegenen Pizzeria.

Danach bringt uns Roland mit Sack und Pack zurück ins Inseldorf…

…wo, wie es sich für eine echte Biker-Braut gehört, am nächsten Tag gleich der richtige Untersatz getestet wird 😘

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Erfahrungen

(„meine“ LIEBE) Frau Xiao

Am 30.8.2016 begegne ich meiner Seelenschwester Xiao in ihrer Heimatstadt Baotou in Nordchina – nach der Mongolei wird somit die zweite meiner vier Intuitionen vorm Start zur ungeplanten Radtour wahr…

2016 führt mich das LEBEN ungeplant und undenkbar durch viele kleinere und größere Wunder mit dem Fahrrad über Finnland, Estland, Russland, Sibirien, Mongolei, Wüste Gobi und Nordchina zu (m)einer unbewusst auf mich wartenden Seelenschwester Xiao – und nach unserem unerwarteten, wundernvollen Wiedersehen, 2 Monate und gut 5000 km später, sogar zusammen nach Sri Lanka – und – nur durch die vielen schrecklichen Geschehnisse unseres unglaublichen Weges (todnahe Krankheit, Lügen, Verfolgung, Diebstahl, Kidnappingsversuche, Körperverletzung, Morddrohung, Flucht, Kopfgeldjagt, Intrigen, Korruption, Gefangenschaft, Zwangsabschiebung, Untertauchen, Asylantrag…) konnte Xiao den Bann ihrer furcht-bar kontrollierenden Familie durchbrechen.

Hier zum gesamten unglaublichen Weg zu- und miteinander

Hier zu Xiaos Kunst, Muse, Gedichte & -danken l(i)eben

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Am 21.2.2016 fliegt Xiao von Peking über Moskau nach Stuttgart nachdem sie wie durch ein Wunder ein Dreimonats-Visum für Schweden bekommen hat…
Freudiges Wiedersehen am 21.2.2017 bei „unseren“ lieben Eltern in meinem Geburtsort Aidlingen – nach unserem Kennenlernen bei meiner ungeplanten Radtour bis und durch China sowie dem Albtraum in Sri Lanka und der dreimonatigen Trennung (Xiao untergetaucht in China und ich eingesperrt in Sri Lanka)

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Am 22.2.2017 sind wir endlich gemeinsam und unverfolgt in Lapp(eSchlappe)-Land…
unser offizielles Ja-Wort am 12.5.2017

Leider geht knapp 10 Monate danach der Albtraum hier in Schweden weiter (PDF S. 16)

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„In unserem Leben ist es einfach, jemanden zu treffen, den wir mögen, mit dem wir Zeit verbringen oder mit dem wir Sex haben können, aber es ist nicht einfach, jemanden zu treffen, der uns versteht.“ (Xiao Liu)

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09.02.2019

Hallo meine Freunde!
Da ich nun hier in Arjeplog einen Job bekam, habe ich mich dazu entschieden, dass ich von nun an gerne meinen offiziellen Vornamen Xiao anstelle von Elyon anwenden möchte, den ich wegen meines Englisch-Studiums in China gewählt hatte.
Xiao wird mit einem spitzen „Sch“ anstelle des „X“ ausgesprochen (Schiau)
Xiao bedeutet lächeln 😊

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„Heute ist es nicht so kalt. Der Schnee fällt von den Bäumen, was einem die Illusion gibt der Frühling würde kommen. Aber momentan sehne ich mich nicht nach dem Frühling. Ich bin zufrieden und genieße den Moment im Jetzt. Nicht Vergangenheit, nicht Zukunft – sondern im Jetzt.
Wenn der Winter nach Lappland kommt werden die Tage kürzer und kürzer. Es beginnt bereits um 15 Uhr dunkel zu werden und das Tageslicht kommt nicht vor 8 Uhr zurück. Oft habe ich gehört, dass die Menschen die lange Kälte und Dunkelheit hier verurteilen – sogar diejenigen die in Lappland aufgewachsen und daran gewöhnt sind fühlen sich depressiv während dieser Zeit. Diesen Winter bin ich in außergewöhnlich innerem Frieden und sogar erfreut.
Ich liebe die Wärme des Sommers – wenn die Mitternachtssonne sich im See spiegelt, der Duft des Waldes, die Glockenblumen in der zarten Luft.
Auch die kalte und klare Luft im Winter liebe ich – die Massen von reinem, glitzerndem Schnee auf den Bäumen, die Eiskristalle auf den Wimpern und der Hauch aus dem Mund, das behagliche Feuer im Ofen in der kalten, dunklen Nacht, der sternenklare Himmel und das tanzende Nordlicht.
Ich liebe den starken Sonnenschein im Frühling – das Explodieren des Lebens, die grazilen Rentiere und das Geräusch von schmelzendem Schnee.
Auch die faszinierenden Farben im Herbst liebe ich – der türkisblaue Himmel und die goldenen Blätter, die Beeren auf den Bergen und der kuschelige Pullover.
Van Gogh schrieb in einem Brief an seinen Bruder Timo: „Geh raus so oft Du kannst, und festige Deine Liebe zur Natur.“
Ich beginne die Natur zu lieben – oder vielleicht besser gesagt – die Liebe, die viele Jahre verloren war, habe ich wiedergefunden.
In der Natur fühle ich mich nicht länger hilflos. Die Natur umarmt und akzeptiert mich.
Alles Schauspielern und Anpassen ist unwichtig.
Wenn der reine Schnee fällt und der eisige Wind weht, wenn die Sonne untergeht und die Sterne scheinen, dann habe ich keine Zeit eine andere Rolle zu spielen als mich selbst zu sein.
Ich berühre das Wahre und die Liebe.
Wo Du wohl gerade bist wenn Du meinen Brief liest? Wer blickt gerade auf Dich? Welcher Ausdruck ist auf Deinem Gesicht? Und welche Gefühle hast Du?
Das Leben ist wunderbar!
Für wen schlägt Dein Herz? Welchen Körper berühren Deine zärtlich leuchtenden Augen?
Wer zaubert ein Lächeln in Dein Gesicht? Wer lässt Deine Schmetterlinge im Bauch fliegen? Und wegen wem rollen Deine Tränen?
Alles scheint Zufall, aber es ist als ob alles mit tiefem und wundervollem Sinn geplant ist.
Ich erwarte kein Resultat mehr im Leben, weil ich nun weiß, alles ist perfekt arrangiert. Alles was passiert macht Sinn.
Ich wünsche nur, dass Du auf Dein Herz hören kannst, und jede Möglichkeit umarmst die Dir das Leben bringt.“

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20.04.2020

Da Xiao heute nach dem Mondkalender Geburtstag hat 🎂 sendete ihre Mama aus China via Wechat einen Geburtstagsgruß in dem sie gratulierte um sich (wie ständig und vor allem) selbst wieder zu bedauern und bei ihrer Tochter Schuldgefühle zu wecken/aufrechtzuerhalten, weil ihr Glück, Selbstwert- und Mitgefühl (das sie nie wirklich empfand) anscheinend mit Xiao von ihr gegangen ist.
Hier Xiaos Antwort:

„Danke Mama. Kinder werden eines Tages gehen, ihren eigenen Weg wählen, weise Eltern werden sie segnen und diese „Trennung“ als spirituelles „Eins-Werden“ betrachten. Ich wachse. Ich erforsche. Ich bereichere mein Leben und ich liebe, also hast du eigentlich Grund glücklich und stolz auf mich zu sein. Das Leben ist nicht nur in der Ecke deines Verstandes, nicht nur im Ansehen der Freunde und der Nachbarschaft, das Leben ist voller Wunder und Güte, und das erlebe ich jetzt.“
🙏

Durch welch vermeintlichen Albtraum (WUNDERnvolle Gnade des Lebens…) Xiao endlich aus der Furcht-baren Kontrolle ihrer Familie fliehen und zu dieser LIEBEvoll-weisen Einsicht gelangen konnte, kann man hier ab Seite 3 lesen

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22.05.2020

„Mein Antrag auf Arbeitserlaubnis in Schweden wurde von der schwedischen Einwanderbehörde abgelehnt, weil ich mich vor anderthalb Jahren (angeblich) „nicht selbst versorgen konnte“, da ich von meiner ehemaligen Chefin falsch informiert wurde und dann noch den Lohn zu spät bekam, obwohl ich mich bisher immer sehr gut versorgen konnte. Ich bin kraftlos und sooo müde von all
dem.
Jetzt muss ich Schweden innerhalb von 3 Wochen verlassen. Ja, ich habe die Möglichkeit Berufung einzulegen, aber ich zweifle am Gelingen durch dieses eiskalte und arrogante System und Verhalten.
Ich habe einen Job in dem ich mich wohl fühle, habe Kollegen und Menschen um mich, die ich liebe und ich werde wirklich gebraucht ihn dieser Zeit der Krise! Jetzt, nachdem Frank und ich drei Jahre lang gekämpft haben, weiß ich nicht mehr, was ich machen und wie weitermachen soll.“

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26.09.2020

Xiao sitzt mit geschlossenen Augen im Lotussitz auf der Gymnastikmatte neben dem Schwedenofen und macht ihre sogenannte, (nicht allmorgendliche) „Yoga-Meditation“.
Als ich vorsichtig Holz nachlege, zwickt sie mich in den Popo und zwinkert mir kurz zu – und ich hoffe, dass ich sie nicht allzusehr abgelenkt habe.
Eine Weile später sagt sie plötzlich leise: „Jetzt passiert etwas komisches. Mein Körper fühlt sich irgendwie dick – ausgedehnt – fast grenzenlos an“ und ein paar Minuten später: „Jetzt ist wieder alles normal“.
Als sie die Augen wieder öffnet erklärt sie mir, dass plötzlich ihre körperlichen Grenzen irgendwie verschwunden waren und sie sich mit allem verbunden fühlte und fragt unsicher, ob ich das glauben und verstehen könne?
„Oh ja das kann ich“ antworte ich „und es ist echt, weil du es nicht erwarten/wollen konntest da du nichts davon wusstest – WUNDERvoll! Bitte, meine Liebe, sei dankbar über diese, vielleicht einmalige Gnade um Verstehen/BewusstSein zu können und versuche nicht es wieder zu erreichen.“
„Es ist toll, dass du es und mich verstehst“ meint sie und ich erkläre ihr, dass das was ich 2013 während meiner ver-rückten Bauwagenzeit in der Wagenburg nach dem ungeplanten Verzehr eines „Spacekeks“ erfahren durfte auch für mich unerwartet war
aber sehr wichtig zum Verstehen/BewusstSein wurde und auch bestehen bleibt ohne wiederholt werden zu müssen.

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28.04.2021

Geliebte Schwester, Freundin und
Frau Xiao 😍
zu Deinem fünften Geburtstag hier
in Schweden wünsche ich Dir von
ganzem Herzen, dass Du endlich
frei entscheiden darfst wo und wie
Du sein, leben und lieben möchtest
💜

21.05.2021

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ES IST VOLLBRACHT !

Gaaanz 💜lichen Dank liebes Leben…
und Euch allen 😘
die Ihr für uns gehofft/geholfen habt 🙏

Nach 207 Tagen Albtraum
in China und Sri Lanka 😱
sowie 1548 Tagen
Schweden-Psychothriller 😢

Du bist ein Riese Xiao

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22.05.2021

Ja, mein Antrag auf eine Aufenthaltskarte wurde genehmigt, was bedeutet, dass ich in Schweden bleiben und sogar ins Ausland reisen kann.
Danke Leben, danke meine Freunde, danke Frank und danke an mich selbst! ❤️🙏🌍

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11.7.2021

Rollertour nach Deutschland

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23.5.2023

Xiaos Nepal-Tibet-China-Reise

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6.3.2025

Xiaos Selbstfindungs-Reise

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11.07.2025

Ein langjähriger Wunsch geht in Erfüllung

Motorradtour mit Xiao ans Eismeer

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„Alles fügt sich perfekt zusammen, auch wenn es so aussieht, als würde manches auseinanderfallen. Vertraue auf den Prozess, den Du gerade erlebst.“
N.D. Walsch