💜lichen Dank mein lieber Engel
Kategorie: über mich/uns
Nix same procedure as every year 😊
Fahrrad-Frange
von 1970 bis heute

1974 bekomme ich dann sogar das 75-Jahre-Jubiläums Top-Modell von Staiger und pflege es so sehr, dass es meine Kumpels (die die günstigeren nicht-Jubiläums Staiger-Rennräder haben) eines Tages entführen und ich es leider zufällig ein paar Monate später in kleine Teile zersägt im Wald finden muss.
(Als ich heute im Internet nach einem Bild des Jubiläumsrades suche, finde ich die Annonce des Rades auf dem Bild — 48 Jahre alt und in sehr gutem Originalzustand — es scheint auf mich gewartet zu haben…)

Die nächsten Jahre bin ich zumeist mit motorisierten Bikes unterwegs:
1980 – Mokick-Frankreichtour
1982/83 – 500-er Motocross-Meisterschaft
1986 – Jugoslawien-Motorradtour
1987 – Mittelmeerumrundung-Motorradtour
1988 – Nordkapp-Motorradtour
1989/90 – Seitenwagen-Motocross
1991 – Elefantentreffen
1991/92 Südfrankreich-Motorradtouren
ab 1993 – Schneemobil– und Motorradguide in meiner Individualreisefirma in Lappland
2001 – Alpen-Motorradtour
Meine 50 Jahre auf (Motor)Bikes



Von hier aus besuche ich mit dem Fahrrad meines Vaters meinen Bruder in Zaberfeld wo ich auf das tolle Giant-Rad umpacke weil es dort auf mich gewartet zu haben scheint.
2013 Vogesen-Motorrollertour
2014 – Motorrollertour nach Lappland

wo ich Xiao begegne mit der ich dann später
in Sri Lanka in einen nicht enden wollenden Albtraum Geräte
2021 – Motorrollertour nach Deutschland

Dancing with wind…
…and playing with metal
Unsere Weihnachten 2002 bis heute




Zum Glück hat Prof. Dr. Kessler mein nach einem Schneemobilunfall kaputtes Knie operiert (das eigentlich schon seit meinem Seitenwagen-MotoCross arthrosegeschädigt ist) , so dass nicht wie vom Arzt in Schweden geplant eine (fatale) Knieschiene eingesetzt werden musste.
Meine 14-jährige „Karriere“ als Insividual-Reiseveranstalter und Wildnisführer „darf“ ich aber an den Nagel hängen – Leben weiß was dran ist



Es ist unser (vorerst) letzter gemeinsamer Heiliger Abend als 4-köpfige Familie – aber das wissen wir ja/da, Leben sei Dank, noch nicht

Aus unserem geplanten gemeinsamen Heiligabend wird leider nichts, aber dafür lässt mir das Leben an diesem Tag auf sehr Wundernvolle Weise eine Heilige Nacht am Lagerfeuer vorm Zirkuswagen in der Wagenburg zukommen und eröffnet mir dadurch ein paar Tage später diesen kleinen (zuerst maroden) Bauwagen für 9 Monate – nur 5 Gehminuten von den Tollentrollen entfernt.
Der Beginn (m)einer wilden Bauwagenjahre – Leben ist der Hammer und weiß/kann


Nach 9 Monaten im 6 qm Bauwagen in der Wagenburg hat mich das Leben wieder Wundernvoll durch die (mich) liebende Coco Safir Anfang Oktober in diesen einsamen, unausgebauten 10 qm großen Bauwagen geführt.


Zum Jahreswechsel kommen dann Monia und Björne für ein paar Tage auf Besuch.

Nach meiner ungeplanter Radtour bis und durch China sowie Weiterreise mit Xiao nach Sri Lanka und 17 Tagen Horrorknast bin ich nun seit 7. Dezember wieder im Abschiebelager – wo aber Xiao bereits Ende November auf Druck der Einwanderbehörde nach China abgeschoben wurde. Sie versteckt sich nun dort bei verschiedenen Freundinnnen vor ihrer Familie…
Hier die ganze Geschichte meiner ungeplanten Radtour zu und Albtraum mit Xiao

nach „Flucht“ (mit 3-Monats-Visum) von China zu mir nach Lappland im Februar, ihrem eingereichten Asylgesuch im April und unserer, nun auch offizielller, Heirat im Mai.

nachdem 4 Tage zuvor die entgültige Absage für Xiaos Asylgesuch kam bleibt es weiter spannend – Leben weiß und kann!
Nachdem der noch in Deutschland angemeldete Burgman seit der Lapplandfahrt mit Carmen im Herbst 2014 hier oben ist – seit 2016 ohne TÜV, sind Xiao und ich nun unterwegs zur Erstanmeldungsbesichtigung beim TÜV in der 220 km entfernten Küstenstadt Skellefteå.





Nun heißt es hoffen, dass die Lager und Dichtringe in den nächsten Tagen kommen damit wir bald gen wilden Süden starten können und dann unterwegs in Mittelschweden bei unserer Freunden Ingbritt und Roland die Nachuntersuchung klappt 😊

Radlager und Radialwellendichtringe gewechselt, Smartphonehalter gebastelt und montiert, probegepackt und die ungefähre Tour geplant…
und nachdem heute auch noch das schwedische Kennzeichen kam, darf nun das Wetter entscheiden ob es am Samstag oder Sonntag losgeht 😎


Probefahrt…

kein Wunder bei tollem Wetter, Roller und 22 Grad (Trink)Wasser

Nach eineinhalb Tagen und gut 1000 km mit dem Motorroller auf Land- und Schotterstraßen sind wir sehr 💜lich von unserer Freundin Ingbritt auf dem Pferdehof in Fagerbjörka aufgenommen worden 😍

30 Grad 😓 wer hätte gedacht dass wir nach 13 Stunden Fahrt schon in Spanien sind 😎


Darf Jonas beim Grundaufbau seines Tinyhouse helfen




so sehr er sich äußerlich verändert hat (von gut 160 auf 80 kg) seit wir uns 2012 das letzte Mal gesehen haben, so sehr sind wir uns innerlich nähergekommen 🙏😍






Guten Morgen nach zum Glück regenfreier Nacht im Schlafsack auf Liegematten an Deck




Vor dem Verarbeitungsgebäude meines Bruders, der hier leidenschaftlich Imker ist. Während Xiao mit meiner Nichte den Schlissturm besteigt gelingt es mir einen neuen, italienischen Zubehör-Komplettauspuff zu bestellen.




Wenn, wie geplant, morgen Abend der neue Hinterreifen montiert wird, werden wir übermorgen, so Leben möchte, die restlichen 60 der 3000 km zu „unseren“ Eltern in Aidlingen in Angriff nehmen 😍





Im Oktober flogen wir nach Lappland zurück und wollten im Frühjahr 2022 wieder runterfliegen um zu Beginn des Sommers mit dem Roller über Norwegen wieder hochzufahren – aber durch den nach Corona nächsten geschürten (Russland-) Hass in Deutschland haben wir erst wieder 2023 „unsere“ Eltern besucht und nachdem Xiao nach Nepal, Tibet und China weitergereist ist, babe ich am 23. Mai 2023 alleine die Roller-Hochfahrt angetreten.
Wie durch meine, seit der China-Radtour 2016 versteckte (weil unbewusst nicht ausgeheilte), lebensbedrohliche Krankheit nach zweieinhalb Jahren ganz plötzlich der Tod (laut Ärzten) wieder sehr nahe war.

Nach 4 Tagen Schmerzen an thrombosemäsig verwirrenden Stellen, kam mit der kurzen, schweren Atemnot am Sonntag Nachmittag mein deutliches Zeichen für einen Arztbesuch.
Unser Freund Terje bringt mich und Xiao ins Gesundheitszentrum in Arjeplog, wo die Krankenschwester leichtes Fieber und, laut ihren labidaren Worten, einen „leicht hohen“ CRP-Wert (Infektionswert im Blut) feststellt.
Auf meine Frage wie hoch mein leicht hoher Wert ist, meint sie 108 – und auf meine Frage wieviel normal sei, meint sie unter 5!?
Obwohl ich ihr schon bei meiner Ankunft, sowie auch später dem dazukommenden Arzt, deutlich klargemacht habe, dass, wie schon in China, mein äußerlicher Zustand sicher nicht den gefährlichen inneren Zustand widerspiegelt, ist man sich denke ich, meiner lebensbedrohlichen Lage wahrscheinlich nicht wirklich bewusst.
Zum Glück brauche ich keine Angst zu haben, da Leben und Tod beide meine Freunde sind.
Mit dem Krankentaxi geht es beim sonntäglichen Wintereinbruch zum 220 km entfernten Krankenhaus nach Piteå, am Bottnischen Meer.

Da die hohen Blutinfektionswerte sich auch hier bestätigen, ja sogar in den letzten Stunden noch auf 111 angestiegen sind und wegen meiner Beschreibung der Thrombose mit anschließender Lungenembolie 2016 in China, bekomme ich kurz vor Mitternacht vom herzlichen, jungen Nacht-Arzt eine Spritze zur Blutverdünnung – er meint, dass es für eine Lungen-CT jetzt schon zu spät sei aber ich könne ja morgen früh wiederkommen.
Nachdem ich meinen langen Anfahrtsweg klargemacht habe, bekomme ich ein Bett in der Akut-Station, mit der 99%igen Aussicht des Arztes auf Heimkommen nach der CT am nächsten Tag?!
13.5.2019
Nach einer guten Nacht, da ich die Schmerzen im Bein gedanklich unstörend machen durfte, ergibt die CT am Morgen endlich ein klares Bild, das meinem tiefen Gefühl entspricht – Lebensgefahr durch eine schwere Lungenembolie!
An ein Heimdürfen ist jetzt natürlich nicht mehr zu denken – was ich mir bisher, durch mein Körpergefühl, auch nicht richtig vorstellen konnte.
Es folgte ein ausführlicher Farbdoppler-Ultraschall des rechten Beines, wo einige Verstopfungen der Blutbahnen durch evtl. auch ältere Blutgerinsel festgestellt werden.
Man geht davon aus, dass die Thrombose und Lungenembolie von 2016, während meiner China-Radtour, nicht richtig ausbehandelt wurden.
Damit hätte ich nie gerechnet – dass die Krankheit noch in meinem Körper lauert.
Zum einen gab es ja für mich nach meiner damaligen Blitzgesundung keinerlei Anzeichen mehr (bis am Mittwoch – die ich aber bis Sonntag leider nicht als Thrombose deuten konnte)
und zum anderen war ich ja auch genug mit/in unserem Albtraum beschäftig um mich nach der Rückkehr nach Schweden nochmals mit der augenscheinlich geheilten Krankheit zu beschäftigen

Die blutverdünnende Spritze von Mitternacht soll eigentlich 24 Stunden halten, aber um die Mittagszeit scheint die Wirkung bereits weg, denn ich bekomme jetzt stärkere Schmerzen im rechten Bein und fühle mich wieder kränker – aber die folgenden Tabletten zur Blutverdünnung soll ich geplant erst um 20 Uhr bekommen. Das würde ich natürlich gerne mit einem Arzt besprechen.
In den nächsten 5 Stunden bitte ich deshalb 2 Mal Krankenschwestern, mit einer ausführlichen Erklärung, um ein dringendes Gespräch mit einem Arzt – leider ohne Erfolg, außer der wiederholten Frage, ob ich Schmerzmittel haben wolle, was ich grundsätlich mit der Erklärung ablehne, dass ich das Vorgehen in meinem Körper immer ungefälscht und deutlich spüren kann.
Mein lebensbedrohlicher Zustand und mein Gefühl für meinen Körper, scheint wegen meiner guten Werte und wegen meiner Freude auch hier unterschätzt zu werden.
Als ich um 20 Uhr die Tabletten zur Blutverdünnung bekomme, verschlechtert sich mein gefühlter Zustand nochmals und dann kommt auch noch Fieber-Gefühl mit schwitzen und frieren dazu.
Da unverständlicherweise seit Mittag auf mein Bitten kein ein Arzt kam und sogar die routinemäßigen Kontrollen meiner Werte ausgeblieben sind, gehe ich um 21.30 Uhr zum Aufenthaltsraum der Nachtschwestern und fordere aufgebracht und an ihre Verantwortung appelierend sofort einen Arzt.
Man blickt mich nur wie einen Idioten an.
Nachdem bis 23 Uhr weder eine Krankenschwester noch ein Arzt an meinem Bett aufgetaucht ist, gebe ich meine Einstellung und Gedanken auf und mache dafür gedanklich die Schmerzen und das Unwohlsein für den wichtigen Schlaf unstörend, was anscheinend zum baldigen Schlaf geführt hat denn
um 01.30 Uhr werde ich wach, weil Anders, mein Bettnachbar wieder mal die Nachtschwester alarmiert hat – als er sich beruhigt sieht die Schwester, dass ich wach bin, verlässt aber trotzdem unser Zimmer um eine halbe Stunde später wieder zu kommen und mich zu fragen ob ich nicht schlafen kann.
Jetzt platzt mir der Kragen und ich fordere laut sofort einen Arzt. Sie wird zornig und ruft beim Weggehen, dass sie auf meine Verantwortung nun einen Arzt aus dem Schlaf reiße.
Ein paar Minuten später ist sie mit dem Messwerte-Wagen wieder da und beginnt meine Werte zu checken. Ja, sage ich, zuerst müsst ihr mal euren Job richtig machen und dann könnt ihr immernoch einem Patienten in lebensbedrohlicher Krankheit Angst machen.
Sie meint ich hätte keine Ahnung wie viel sie zu tun hätten – jetzt verstehe ich, dass sie hier keinerlei Verständnis und Mitgefühl für mich haben, da meine Werte so gut sind, und ich keine Schmerzmittel brauche – dabei klingele ich bewusst nie nach einer Schwester, weil ich weiß und schätze wie viel sie zu tun haben.
Da sie jetzt für die heutigen Versäumnisse ihrer Abteilung mich verantwortlich macht, schone ich sie nicht mehr und knalle ihr alle Fakten und Versäumnisse um die Ohren, die hier an mir trotz meiner Hinweise und netten Zusammenarbeit bereits begangen wurden.
Jetzt bietet sie mir an mit dem Nachtarzt zu reden.
Kurz darauf treffe ich im Patienten-Aufenthaltsraum den herzlichen Nachtarzt der mir letzte Nacht zu 99% das Heimgehen versprochen hatte und dieser erklärt mir mitfühlend, dass die Krankenschwester weinend zu ihm kam und alle hier heute überfordert waren und ich mache ihm klar, dass durch dieses arrogante und ignorante Macho-Gehabe, anstelle von Gefühl für und Wissen über ihre Patienten, der Zeit- und Selbstbewusstsein-Mangel und damit die Probleme seiner Schwestern sicher nicht kleiner werden.
Er stimmt mir zu und und ich sage ihm, dass ich mich bei der Nachtschwester entschuldige, damit sie nicht, wie ein kleines Kind, weiter gleichzeitig zornig, gekränkt und beschämt sein müsse und er aus dem Schneider sei.
Er erklärt mir, dass ich mir trotz meines größeren Unwohlseins keine Sorgen zu machen brauche und morgen mit dem Stationsarzt alles besprechen könne – zwingernd sage ich ihm, wie schon in der Vornacht, noch einmal, dass ich mit meinem Tod sicher besser umgehen könne als sie.
Wir verabschieden uns wie in der vorigen Nacht umarmend und als ich später noch die Schwester herzlich errreichen darf, kann ich noch 2 Stunden schlafen bis der gute Anders nebenan wieder quängelt

Sie scheint mich und meine Krankheit wirklich zu verstehen und meint es wäre ein Wunder, dass ich diese schwere Lungenembolie überlebt hätte – ob sie wirklich versteht was meine unglaublich guten Werte mit meiner inneren Eistellung und meinen Gedanken so wie meinem Vertrauen in Leben und Tod zu tun haben, weiß ich nicht, aber wir haben einen herzlichen Respekt füreinander – und das ist eine gute Basis.
Sie veranlasst sofort ein Herz-Ultaschall um zu sehen, wie stark das Herz durch die schwere Embolie geschädigt wurde – aber auch hier ist, zur allgemeinen Verwunderung, alles bestens.
Sie meint wir würden jetzt nochmals 2 Wochen auf Spritzen umstellen und sie würde noch eine Krebsuntersuchung des Magens vorschlagen, um dies als mögliche Ursache der Thrombose auszuschließen.
Leider wäre aber erst in 2 Tagen, am Donnerstagabend, ein Termin zur Herz-CT frei – aber ich bleibe gerne noch hier, um mich unter Kontrolle austesten zu können, da sie meint, dass ich ruhig bis zur Schmerzgrenze auf den Beinen sein dürfe.
So gehe ich immer wieder eine zeitlang unter Beinschmerzen auf den Gängen umher und erhole mich dann wieder im Bett oder sogar in der kräftigen Frühlingssonne auf dem Stations-Balkon, der extra für mich geöffnet wird.

Die Stationsschwestern haben meine Heimreise organisiert, bei der es mit dem Bus die 130 km bis Arvidsjaur gehen soll wo dann bereits ein Taxi bis Mellanström auf mich warten würde.
Als ich die verschriebenen Blutverdünnungsspritzen in der Krankenhausapotheke geholt habe (leider haben sie nur 12 der 24 da und diese kosten mich 65 Euro – und reichen nur für 6 Tage!?) sehe ich, dass der wartende Bus sogar bis Arjeplog fährt und verstehe deshalb nicht warum das Taxi nicht in Arjeplog wartet. Aber da ich keine Kontaktdaten, weder von meiner Krankenstation noch vom Taxi habe, lasse ich gedanklich einfach los, muss aber nochmals ins Krankenhaus spurten, da ich nicht auf der Busliste stehe – wieder ein Versäumnis. Um 14.10 Uhr startet die Heimreise planmäsig und aus dem Bus sehe ich sogar noch einmal zu meinem Zimmer und Stationsbalkon.

Am Busbahnhof steigt dann sogar noch die ehemalige Mellanströmerin Eva mit ihrem Lebensgefährten zu, bevor es ein Stück am Piteälven-Fluss entlang Richtung Arvidsjaur geht.
Um 16 Uhr in Arvidsjaur am Busbahnhof ausgestiegen ist mein Taxi nicht da!?
Nach einer halben Stunde warten mache ich mich mit meinem Gepäck trampend zu Fuß in Richtung Stadtende und nach eineinhalb Kilometern werde ich gut 50 km bis Slagnäs mitgenommen.
Nachdem ich da auch wieder mit zusammengebíssenen Zähnen 1 km bis zum Ortsende gehe, werde ich 10 Minuten später bis 1 km vor Mellanström mitgenommen.
Erschöpft (nach fast 4 km mit Gepäck heute – zum Glück habe ich im Krankenhaus schon bis zur Schmerzgrenze umhergehen dürfen) komme ich um 18 Uhr zuhause an, wo die tapfere Xiao bereits seit einer Stunde wartet.
Nachdem ich den Brief der entgültigen Ablehnung von Xiaos Asylgesuch gelesen habe der heute gekommen ist, können wir sogar im Wintergarten zu abend essen.
Das Problem mit Xiaos anscheinend unmittelbar bevorstehender Abschiebung, zurück in den Albtraum, muss bis Montag warten – auch wenn die schwedische Gerichtbarkeit natürlich nicht vertrauenswürdiger arbeitet als z.B. das Gesundheitssystem, die Asylbehörde oder …, weil natürlich auch da, trots der eklatanten Fehler, aus Angst eine ungeheuerliche Arroganz/Dummdreistigkeit herrscht, um die schwedische Unfähigkeit Fehler zu begehen (und damit daraus zu lernen) zu kaschieren – denn bei einem sind die lieben Schweden absolut zuverlässig und schamlos – beim Kaffeepause und Feierabend machen 😉
Leben sei Dank darf ich Vertrauen, sonst wäre mein Magen sicher schon lange nicht mehr in Ordnung.

Während Xiao am Samstag (18.5.) mit Linda auf einem Yoga-Malkurs in Arvidsjaur ist, genieße ich die 22 Grad auf der Terrasse und lasse mir alles noch mal durch den Kopf gehen:
so einfach wie in China ist der Sinn der Krankheit (noch) nicht zu erkennen – damals wurde ich schlagartig „gesund“ nachdem die Visumverlängerung genehmigt war um Xiao wieder treffen zu können – der Rest ist bekannt.
Vorteil der jetzt wieder ausgebrochenen Krankheit:
zum Einen kann sie sich nicht länger verstecken und hat damit nicht nur ihre große Gefahr verloren sondern gibt mir endlich die Chance sie bei der Heilung zu unterstützen
und zum Anderen wurde mein ganzer Körper mal ordentlich durchgecheckt wobei sich rausstellte dass:
– das Herz sehr stark ist und erstaunlicherweise nicht einmal durch die schwere Lungenembolie angegriffen wurde!
– die Lunge sehr stark ist und trotz der schweren Embolie noch eine Sauerstoffsättigung zwischen 93% und bei der Entlassung sogar schon wieder 99% hatte.
Auch durfte ich wieder viel über (meinen) Körper und Geist dazulernen und sogar zum ersten Mal ganz bewusst Schmerz gedanklich umwandeln, damit er mich für den wichtigen Schlaf nicht zu stören brauchte (was 9 Jahre zuvor nach meinem wundernvollen Motorradunfall unbewusst/intuitiv geschah)
Nachteil:
– muss jetzt, nach dem zweiten Mal, eigentlich lebenslang blutverdünnende Medizin zu mir nehmen – auf die unerlässlichen 6 Monate gehe ich auf jeden Fall ein – aber dann darf es für mich, der sonst nie Medizin braucht, auch genug sein – falls ich nicht vom Leben klare Zeichen zum Weitermachen bekomme.
– muss laut der Ärztin evtl. noch ein paar Wochen die Schmerzen der Blutpfropfen im rechten Bein und der linken Seite unterhalb des Brustkorbes aushalten – da ich bekanntlichermaßen grundsätzlich keine schmerzstillende Medizin nehme, um die Vorgänge im Körper immer zu spüren – aber auch hier scheint alles sehr schnell zu gehen denn schon heute, nach einer Woche, treten fast keine Schmerzen mehr auf.
Epilog 😉
Die Ärztin meinte es wäre ein Wunder, dass ich diese schwere Embolie überlebt habe – das freut mich für sie, da sie damit (zumindest unbewusst) an Wunder glauben können – ich darf Wunder(n) leben und im Gegensatz zu Ihnen liebe/schätze ich das Leben nicht mehr als den Tod 😊

Wir haben sehr viel Spaß beim crashen des letzten Eises
und die Super-Energie des noch recht kühlen Wassers hat meinen Körper nach der schweren Thrombose und Lungenembolie wieder komplett aufgeladen – ganz zu Xiaos Freude über den kümmerlichen kleinen Frange 😜
Im Herbst 2019 lässt mir das Leben statt der lebenslang täglichen, teuren und chemischen Blutverdünner-Spritzen Nattokinase-Kapseln zufallen – mit denen ich sehr zufrieden bin, weil ich seither selbst nach langem Sitzen keine dicken Waden mehr bekomme und sogar deren langjährige Krampfadern zurück gingen. Und nun, nach fünf Jahren viel mir dieser Beitrag zu:

Hier zu meinen Nattokinase-Kapseln
WUNDERnvoll L(i)EBEN – ungeplant…
…durch
(zumeist unvernünftiges)
Annehmen und Loslassen
von „Zufällen“
(es fällt einem zu)
im Vertrauen aufs Leben/Herz…

1964 darf ich die behagliche Sicherheit in Mamas Bauch loslassen, wodurch mir (von meinen Eltern ungeplant) die wundernvolle Erfahrung des Erdenleben (wiedermal) zufällt
„Wahnsinn wie die Zeit vergeht…“
1974 darf ich mein innig geliebtes Rennrad loslassen ohne die Diebe/Zerstörer hassen zu müssen – und ein knappes Jahrhundert später fällt mir dasselbe fast im Originalzustand zu.
Fahrrad-Frange
1975 fällt mir als euphorischer Fußballfan ein Engel zu, der mich meinen überheblichen Stolz loslassen lässt
Ein WUNDERnvoll (geschlagener) Engel…
1981 fallen mir bei der Realschul-Abschlussprüfung während des schweren Englischtests viele ungelernte Vokabeln zu, wodurch ich die Angst vor der sicher geglaubten Wiederholung der 10. Klasse sowie das so sichere materialistische Weltbild loslassen darf.
Wundernvoll wie unser Herz uns leitet (S.42 Mitte)
1982 und 1989 fällt mir (ungeplant ein Jugendtraum) Moto-Cross zu, das ich trotz vermeintlicher Erfolgsaussicht (jeweils in der zweiten Saison) loslassen darf.
MotoCross-Frange
1984 fällt mir auf meiner Ausritt-Premiere ein verrücktes Erlebnis zu, wodurch ich ein viertel Jahrhundert später beim unbewussten Pferdeflüstern die wahn-sinnige (gedachte) Trennung zwischen allem was ist bewusst loslassen darf. Pferdeflüsterer?
1985 darf ich bei der Marine den Wunsch auf hohe See zu fahren loslassen, wodurch mir eine Freundschaft und dadurch 7 Jahre später die Erfüllung des Traums vom Auswandern zufällt.
und was für eine WEHR…
1987 fällt mir durch den Motorradunfall und dem dadurch Thriller-würdigen Ende meiner langgeplanten Mittelmeer-Umrundung ein Job in einem kleinen Handwerksbetrieb zu (ungeplant aber Herz-Traum), durch den ich (nach 7 Jahren) die vermeintliche Karriere und Sicherheit bei Mercedes loslassen darf
Wenn es nicht nach dem Willen geht…
1988 und 2016 fallen mir lebensgefährliche Krankheiten zu, wodurch ich jegliche Angst vorm Sterben loslassen darf
Herzlich leben bedeutet auch…
1991 fällt mir ein kleines Holzhaus im Inseldorf am Polarkreis in Schwedisch-Lappland womit sich die Möglichkeit zum Auswandern eröffnet – und damit darf ich schon mal gedanklich das deutsche Sicherheitsdenken herzlich loslassen Hier könnten wir auch ein Häuschen haben
1992 darf ich meine zuFRIEDEN eingeschlafene Ahne Maria loslassen, und danach fällt mir das Bewusstsein unserer tiefen Verbundenheit zu.
Ahnes unglaubliche Flucht
1994, nach 30 Jahren in Deutschland, darf ich Freundin, Freunde und Familie sowie die vermeintliche Sicherheit dort loslassen und damit fällt mir ein Traumplatz und Traumjob zu
Die LappeSchlappe „Hütte“
NAtur-PUr-TOur
1999 fällt mir meine spätere Frau Silvia zu, durch die
2003 Björne und
2005 Monia uns zur Familie machen, wodurch ich meine Grenzen kennenlernen und viel Stolz loslassen darf (sowie dann 2012 alle Drei – siehe unten)
Die Schwarz`n Stiefel
2006 fällt mir das Buch ‚Auf ein Wort‘ zu, wodurch ich mein bis dahin naives Welt-Bewusstsein langsam aber sicher loslassen durfte
‚Auf ein Wort‘ und vieles mehr…
2007 darf ich (nach 14 Jahren) auf wundernvolle Weise meine vermeintliche Existenzgrundlage als selbstständiger Individual-Reiseveranstalter und Wildnis-Guide loslassen und dafür fällt mir die Berufung/Gabe (Herzensfreude) als Heilungshelfer zu.
Wenn es für mich dran ist…
Welche Heilkraft tiefes Mitgefühl hat…
2009 fällt mir das Verständnis und Mitgefühl für Hitler (das Böse) zu, wodurch ich Jesu Worte herzlich verstehen sowie bedingungslose Liebe erfahren und damit Angst, Verurteilung, und Hass loslassen darf. Wenn wir dann bereit sind… Während meines Rückfluges von Malta und Gozo schafft das Leben dann noch die Basis um tief verstehen zu können welche Gnade mir da zufiel 👇
2010 fallen mir durch unglaubliche Erlebnisse zuerst Gespräche mit Gott und dann die Gewissheit über Kontakt zu Verstorbenen zu, wodurch ich restliches Misstrauen in meine Führung und die letzte Angst vorm Tod loslassen darf
Auf den Kopf gefallen?
Tote rauchen keineZigarren!
2011 darf ich durch eine wundernvolle Fernheilung die Illusion unserer Getrenntheit loslassen – wodurch mir das bewusste Vetrauen ins Leben durch meine Führung und Intuition zufällt
„Ich sehe diese Krankheit in ihr… „
2012 fällt mir die Erfahrung der Verbundenheit mit Allem sowie die Trennung von meiner Frau und unseren Kindern zu, die ich unverstandlich (nach 13/9/7 Jahren) LIEBEvoll loslassen darf
Vertrauens-und LIEBEvoll annehmen und loslassen
2013 fällt mir (ungeplant) ein Bauwagen in der Tübinger Wagenburg zu, durch den ich (nach 20 Jahren) meinen festen Wohnsitz in Lappland loslassen und in der Nähe der Kinder sein darf
Meine wilden Bauwagen-Jahre
2015 fällt mir (ungeplant meine Jugendfreude) eine ziel- und zeitlose Tramptour zu, durch die ich (nach 2,5 Jahren) das Bauwagen-Leben loslassen darf
WUNDERnvolle Tramptour
Anfang 2016, nachdem ich fast 40 Jahre zuvor meine Möchtegern-Freundin Ulrike loslassen durfte, fällt sie mir als nun bewusste Seelenschwester wundernvoll zu Meine-LIEBE-Seelenschwester Ulrike
Mitte 2016 fällt mir (ungeplant und undenkbar) eine ziel- und zeitlose Rad(tor)tour zu (mit Vorstart-Intuition von Mongolei, Seelen-Begegnung aber auch von Gefängnis und Krankheit/Tod) durch die mich das Leben bis und durch die Mongolei und China führt
WUNDERnvolle Radtour
wodurch meine Seelenschwester Xiao und ich uns kurz zufallen und uns dann später durch den zufällig gesperrten Weg nach Tibet und die mir zugefallene lebensgefährliche Krankheit unerwartet wiedersehen. Dadurch fällt uns ein vermeintlcher Albtraum (mit Kidnap-Versuch, Diebstahl, Sachbeschädigung, Morddrohung, Verleumdung, Kopfgeldjagd, Verschwörung, Verhaftung, Korruption, Gericht, Abschiebelager, Horror-Knast, Abschiebung…) zu, wodurch Xiao ihre Furcht-bare Familie lolassen darf und ihr somit die eigentlich unmögliche Freiheit und Heilung (an meiner Seite) in Lappland zufällt, Aber zuerst geht der Albtraum auch hier, durch die schwedische Mentalität, noch ein paar Jahre weiter – Leben weiß und kann 🙏 Unser unglaublicher Weg – PDF (evtl. Link gedrückt halten und dann im Popup „Link herunterladen“ anklicken)
2022 darf ich durch einen tragischen Unfall und schwere Krankheit heimgegangen liebe Bekannte liebevoll loslassen, wodurch mir (durch sie) wundernvolle Worte an uns Zurückgebliebene zufallen die schon etliche Trauernde tief berühren durften
Verstehen wir ihn?
Ende 2024 fällt mir (m)ein 💜-Bruder Kundan und sein Buch ‚The Gospel Of Thomas‘ zu – und ungelesen möchte es meine Intuition sofort übersetzen… Sehr erfreut darf er damit seinen langjährigen Wunsch, das Buch auch auf Deutsch drucken zu lassen, loslassen.
Das Thomasevangelium – Ein Leitfaden des Erwachens‘
Im Juli 2025, nachdem Xiao und ich schon 7 Jahre bereit sind die benachbarte Eismeerküste gemeinsam zu erfahren, fällt sie uns unvergesslich wundernvoll zu: Grenzgebirge-Eismeer-Motoradtour
Mitte 2025 fällt mir mein Seelenbruder Ueli wieder zu, durch dessen Buch ich 2015 auf der Tramptour am Morgen vor der Iran-Grenze die restlichen, kleinen Bedenken meines Vertrauens ins Leben loslassen darf.
D’r Ueli
Im Spätsommer 2025 darf ich die letzte Skepsis an der Gnade „meiner“ ver-rückten Gedanken, Einsichten und Führung loslassen, weil mir wundernvolle „Dialoge“ zufallen 🙏
Mal schauen, was das Leben und Sterben (dem ich wunsch- und angstlos zuFRIEDEN total vertraue) als nächstes vor hat 😍

(habe die drei Bände als PDF- und Hörbuch)

Unser offizielles Ja-Wort
210 Tage nach unserem spontanen,
inoffiziellen Ja-Wort in Sri Lanka,
ist es am 12.05.2017 soweit – im Rathaus in Arjeplog vor Bürgermeisterin Britta



Da wir noch keinen Bescheid haben wegen unseres (uhrzeitlich nicht festen) Termins bei meiner langjährigen Bekannten (Bürgermeisterin Britta) im Tingsbacka-Rathaus, besuchen wir noch Roland`s Mutter, unsere 93-jährige Freundin Gerda – die mich auch (fast genau ein Jahr zuvor) zu meiner ungeplanten Radtour bis und durch China ermuntert hatte.
Nachmittags endlich bei Britta geht es sehr persönlich und herzlich zu.

„Die Voraussetzung für eine gute Ehe ist ein starkes Band der wahren Freundschaft.
Eure Liebe zu einander wird tiefer mit jedem Tag und bereits jetzt ist Eure Liebe für einander ein großer Teil Eures Lebens.
Wenn man jemanden wirklich mag ist man bereit, die guten Seiten des anderen – und auch die Schlechten – mit gleichem Verständnis und Respekt zu akzeptieren.
Jemanden zu heiraten bedeutet dieser Person zu sagen – ich habe Dich von allen Menschen erwählt, die ich getroffen habe und die ich treffen werde.
Ich habe mich entschlossen Dir treu zu sein weil ich das Gefühl habe, dass die Liebe zwischen uns besonders ist.
Ich möchte mit Dir alles teilen was das Leben uns zu bieten hat – sowohl die guten Momente als auch die schlechten
weil ich Dich liebe“
Als Ehepaar mit Vigselbevis (Trauschein) geht es dann unter Seifenblasen und mit Trauzeuge Roland zur nahgelegenen Pizzeria…




























